Sei vorsichtig.
Wenn ich vermieten will, muss ich die Adresse angeben. Ich hab nicht so Angst vor Einbrüchen, wir haben nichts da, was wertvoll ist ....
Sei vorsichtig.
Wenn ich vermieten will, muss ich die Adresse angeben. Ich hab nicht so Angst vor Einbrüchen, wir haben nichts da, was wertvoll ist ....
Naja, Adresse angeben oder per FB- oder Telegram-Filmchen "Appetit machen" sind schon 2 verschiedene Schuhe.
Naja, Adresse angeben oder per FB- oder Telegram-Filmchen "Appetit machen" sind schon 2 verschiedene Schuhe.
Beides muss man, wenn man auch vermieten will.
Aber es gibt da sehr viele richtige teure Villen, sogar der reichste Grieche wohnt 2 km entfernt, da wird man nicht gleich in ein altes Lehmhaus einbrechen, wo es nicht einmal einen Fernseher gibt.
Außerdem hab ich nur Angst vor Einbrechern, wenn ich daheim bin und nicht, wenn ich nicht da bin. Mit solchen Dingen mag ich mich gar nicht beschäftigen, sonst zieht man das an.
stell dich auf jeden Fall mit den Nachbarn gut, lern wenigstens halbwegs Griechisch, nimm am Dorfleben teil
auf "meiner" Insel galten die Ausländer, die sich da ne Immobilie gekauft haben, generell als reich,
was an sich nur bedingt nachteilig sein kann, wenn wer im Dorf anerkannt ist
wer aber reich UND unsympathisch rüberkommt und halt generell distanziert hat keine Unterstützung zu erwarten wenns mal klemmt
weiss net ob die Griechen da anders sind
stell dich auf jeden Fall mit den Nachbarn gut, lern wenigstens halbwegs Griechisch, nimm am Dorfleben teil
Die Nachbarn haben wir schon kennen gelernt und im Dorf kennt man uns schon, wir sind gute Gäste, die meisten sprechen auch englisch und manche auch deutsch, es sind seit 40 Jahren viele Auswanderer in dieser Gegend.
Hier gelten grundsätzlich ALLE Ausländer als reich. Nicht nur die Europäer, sondern auch Brasilianer oder Argentinier. Ganz egal, wie einfach das Haus aussieht, wie alt das Auto ist oder wie bescheiden man sich gibt. Die sind alle der festen Überzeugung, daß ein Ausländer reich sein MUSS.
Und leider blasen die meisten Europäer, die hierher kommen, mächtig die Backen auf und machen auf dicke Hose. Die haben meist kaum tausend Euro mitgebracht, halten sich aber für Krösus. Und benehmen sich auch so. Kein Wunder, daß dann die Häuser der Ausländer "besucht" werden! Und alle müssen darunter leiden. Da verbessern die Ausländer, die sich normal benehmen, das Image nicht.
Hier sind es eigentlich auch nicht die Deutschen, die sich so benehmen, sondern die Schweizer. Die, die kommen, haben alle dicke, fette Renten oder Pensionen oder sonst viel Geld. Und sie zeigen es auch. Da wird nicht gekleckert, da wird geklotzt. Man zieht den Geldbeutel raus und lässt jeden sehen, daß man da dicke Geldbündel drin hat. Im Restaurant werfen sie mit dem Trinkgeld um sich, als hätte das Geld keinen Wert, usw. Und da für die Hiesigen jeder Europäer ein "Aleman" ist, bekommen die das schlechte Image.
Letztens wurde einem Schweizer im Supermarkt der Geldbeutel aus der hinteren Hosentasche gestohlen. Der hatte sage und schreibe 20 Millionen da drin. Das ist ein Packen von gut 5 cm Stärke, wenn es lauter 100 000er waren. Wozu in aller Welt muss ich so viel Geld zum normalen Lebensmitteleinkauf mitnehmen? Wenn wir unseren dreimonatlichen "Großeinkauf" machen, geben wir im Durchschnitt ca. 1.5 Millionen aus. Und da ist alles für die nächsten 2 bis 3 Monate dabei.
Nur mal als Vergleich: wir kauften uns vor drei Jahren ein kleines Auto, mit dem wir jetzt die Erledigungen und Fahrten in der näheren Umgebung machen, damit wir nicht immer mit dem Kleinbus fahren müssen. Das kostete damals 11 Millionen. Der Bus vor 5 Jahren kam auf 46 Millionen. Und der hat zum normalen Einkauf 20 Millionen dabei! "Ich nehm halt gern eine kleine Reserve mit." sagte der der Polizei. Und wieder machte das Gerücht die Runde: Die Alemanes haben so viel Geld!