Handschriftlicher Karteikasten - das meint vermutlich die (handschriftliche) Patientenakte; das führen hier einige ältere Ärzte durchaus auch noch.
Für die Abrechnung mit den Krankenkassen müssen sie in D aber wenigstens mit der Praxis minimalst an ein IT-System angeschlossen sein.
Großes Mißverständnis bei so etlichen Ärzten in D war (und ist vielleicht immer noch), daß diese ePA ihre eigene Dokumentation, die sie ja führen und aufbewahren müssen, ersetzt. Da hatten in der Einführungsphase wohl so einige laut getönt, daß Patienten, die die ePA ablehnen, nicht mehr behandeln werden.
Diese ePA ist "patientenzentriert und -geführt", d.h., wer kann und will, kann als Patient da alles rauslöschen
, dann nutzt sie gar nichts
.
Ich selber favorisiere ja den den sog. "Notfalldatensatz", der zumindest in D möglich ist, AUF DEM CHIP der Karte zu speichern, also NICHT irgendwo in den Weiten des Internet. Alles kurz und kompakt und übersichtlich zusammengefaßt. Hab das gerade für mich vorbereitet (die Unterlagen als Zuarbeit für den Hausarzt) und nächsten Monat will er das tatsächlich mit mir gemeinsam machen. DAS finde ich hilfreich für andere Ärzte und im Notfall; die derzeitige ePA ist wie ein Schuhkarton, in den Haufen pdf's reingeworfen werden. DAS sucht im Notfall (und auch, wenn mehr Zeit ist) definitiv keiner durch. Aber Auswertung durch KI geht natürlich, dann allerdings von den "falschen"
. Ist wohl hier in D ab Sommer geplant, daß diese Daten in ein internationales Forschungszentrum gehen, natürlich "pseudonym", also gar nicht so sicher wie anonym.
