Elektronische Patientenakte

  • Handschriftlicher Karteikasten - das meint vermutlich die (handschriftliche) Patientenakte; das führen hier einige ältere Ärzte durchaus auch noch.
    Für die Abrechnung mit den Krankenkassen müssen sie in D aber wenigstens mit der Praxis minimalst an ein IT-System angeschlossen sein.
    Großes Mißverständnis bei so etlichen Ärzten in D war (und ist vielleicht immer noch), daß diese ePA ihre eigene Dokumentation, die sie ja führen und aufbewahren müssen, ersetzt. Da hatten in der Einführungsphase wohl so einige laut getönt, daß Patienten, die die ePA ablehnen, nicht mehr behandeln werden.
    Diese ePA ist "patientenzentriert und -geführt", d.h., wer kann und will, kann als Patient da alles rauslöschen^^, dann nutzt sie gar nichts^^.

    Ich selber favorisiere ja den den sog. "Notfalldatensatz", der zumindest in D möglich ist, AUF DEM CHIP der Karte zu speichern, also NICHT irgendwo in den Weiten des Internet. Alles kurz und kompakt und übersichtlich zusammengefaßt. Hab das gerade für mich vorbereitet (die Unterlagen als Zuarbeit für den Hausarzt) und nächsten Monat will er das tatsächlich mit mir gemeinsam machen. DAS finde ich hilfreich für andere Ärzte und im Notfall; die derzeitige ePA ist wie ein Schuhkarton, in den Haufen pdf's reingeworfen werden. DAS sucht im Notfall (und auch, wenn mehr Zeit ist) definitiv keiner durch. Aber Auswertung durch KI geht natürlich, dann allerdings von den "falschen"X(. Ist wohl hier in D ab Sommer geplant, daß diese Daten in ein internationales Forschungszentrum gehen, natürlich "pseudonym", also gar nicht so sicher wie anonym.

    "Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten.
    Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken

  • Handschriftlicher Karteikasten - das meint vermutlich die (handschriftliche) Patientenakte; das führen hier einige ältere Ärzte durchaus auch noch.

    Hier macht das die ganz junge Ärztin nebenan auch. Namen nach Alphabet sortiert, ein Griff, und da sind die persönl. Notizen, die vielleicht nicht jeder wissen muss. Oder auch eine Rückversicherung, warum dieses oder jenes angebracht erschien.

    Medis nur über E - Card, das schon, aber das erspart schon viel Zettel - Wirtschaft.

  • Ich verweise immer wieder gerne auf das Buch eines Arztes, Andreas Meißner "Die ePA - Das Ende der Schweigepflicht".
    Das Hauptproblem ist doch, daß ich mir bei Mißbrauch meiner Gesundheitsdaten keine "neuen" erstellen kann! Ich kann ein gehacktes Bankkonto ändern, umziehen bei Bedarf, Personalausweis neu ausstellen lassen, Telefonnummer ändern und gar nicht (mehr) im Telefonbuch veröffentlichen lassen - das geht alles, aber die Gesundheitsdaten "kleben" nun mal an mir.
    Und wenn die in die "falschen" Hände kommen und/oder mit den anderen über mich verfügbaren Daten (und das sind wesentlich mehr, als wir beim "selbergoogeln" so sehen) verknüpft werden, dann Gnade uns GottX(. Dazu gerne mal den Thriller "Der Mastercode" lesen. Ca. 20 Jahre her seit Erscheinen und wird von Jahr zu Jahr erschreckend "aktueller". Wenn der Geist erstmal aus der Flasche ist, oder: Wie Zahnpasta, die bekommst Du auch nicht mehr in die Tube zurückgedrückt.

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  • Ich lese immer wieder gerne bei apotheke adhoc mit, einfach, weil es da viele Infos zu z.B. Apothekenabläufen gibt, die ich als "normaler" Kunde gar nicht so mitbekomme (daß ich dort AUCH Kompressionsstrümpfe bekommen kann und das mit deutlich gerimngerer Zuzahlung als im Sanihaus hatte ich auch von dieser Seite):
    ePA und eRezept und drumrum
    RE: Elektronische Patientenakte

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  • Prima! Jetzt sollen auch Betriebsärzte in die ePA schauen können, und das wohl sogar OHNE Zustimmung des doofen Patienten!

    Wer schweigt, stimmt zu: Betriebsärzte sollen bald die komplette Patientenakte einsehen dürfen
    Das Bundesgesundheitsministerium plant, dass Betriebsärztinnen und -ärzte die ePA einsehen dürfen – auch Psychotherapieberichte. Fachleute warnen.
    www.msn.com

    Naja, "Wen interessiert schon mein Fußpilz und mein Bluthochdruck - ich hab ja nichts zu verbergen."aluhut-smilie

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