Die Menschen früherer Jahrzehnte und Jahrhunderte sind längst nicht "das gesund" gewesen, wie wir das heute definieren.
Ich recherchiere ja viel in meiner Ahnenforschung, da gab es Gebrechen, die hatte man halt und galt doch als "gesund" gegenüber vielen anderen z.B. Verkrüppelten, Lahmen, Blinden.
Und so gesehen bin ich schon froh, im Heute zu leben.
Wir hatten zu Hause auch ganz schlechtes eigenes Trinkwasser. Fiel mir 16 Jahre lang nicht auf, daß das "stank".
Erst, als ich wirklich gutes Wasser in der Wahlheimat meiner Lehrausbildung im Vogtland hatte, fiel mir beim ersten Heimatbesuch der Gestank auf. Auf mein "Hilfe! Was ist denn mit eurem Wasser los?" antwortete meine Mutter "Wieso? Das ist doch wie immer."
Regenwasser unterm Mikroskop
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Was ich nicht verstehe.... Menschen haben doch früher auch Parasiten gehabt.
ja, sie sind auch daran gestorben oder sie haben ständig Rinden, Wurzeln, Samen, Kerne... mit Bitterstoffen gegessen oder das Wasser eben abgekocht und mit Kräuter als Tee getrunken.
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Ich finde das total spannend und bin kurz davor, mir ein Mikroskop zu kaufen.

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ich lernte mal, dass nur geschwächte Organe befallen werden
und da kann mensch sich fragen warum der eigene Darm geschwächt sein könnt
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ist nun freilich keine Aufforderung, weiterhin schlechtes Wasser zu trinken..... logo
wer freilich einen geschwächten Darm hat, dann auch noch keine Bitterstoffe zu sich nimmt, weil die ja für moderne Menschen pfuiiiii sind, kann sich eher nicht wehren
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Wir hatten damals in der DDR, zumindest diejenigen, die noch keinen zentralen Wasseranschluß hatten, für Säuglinge Anspruch auf Trinkwasser in Flaschen im Konsum. Ich weiß aber beim besten Willen nicht mehr, ob das kostenlos verteilt wurde oder zu einem Minipreis.
Meine Mutter hat das nicht wirklich lange mitgemacht für unsere Schwester, die Flaschenschlepperei war anstrengend (ohne Auto, alles auf dem Fahrrad). -
ob das kostenlos verteilt wurde
Das mußte bezahlt werden, war nur sowas wie ein Bezugsschein, also es wurde für dich reserviert, also falls es mal welches gab., was im Sommer eher selten war, zumindest bei uns. DDR Thüringen 1982, 1984...
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Die Menschen sind früher an diesen Parasiten gestorben. Weil Keiner wusste, woran, hieß es oft, der oder die hatte den Gichter.
Vor allem Kinder sind daran gestorben, deshalb die hohe Kindersterblichkeit.
Die Menschen früher waren keineswegs gesünder als wir heute. Nur war es damals einfach so, daß man krank wurde. Keine große Sache. Man wurde ja meistens auch irgendwann wieder gesund.
Heute wird ja jeder Nieser oder eine laufende Nase zur "Grippe" hochgejazzt. Bei der allerkleinsten Beschwerde wird "Dr. Google" konsultiert und die Symptome werden tödlichen Krankheiten zugeordnet. Panik, Panik, Panik. Und wehe, der Arzt will keine Pillen verschreiben!!
Und natürlich MUSS man für jedes Missempfinden sofort mindestens elfundneunzig Medikamente einnehmen........
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