Haustiere Impfung <---> Menschen Impfung

  • Im Zusammenhang mit der Suche nach RHD- und weiteren Tierimpfungen bin ich auf das folgende "Merkblatt" gestoßen:
    https://www.kaninchenhilfe.com/gesundheit/impfungen
    Der vorletzte Absatz hat mich dann aufmerksamer werden lassen:
    "Sehr wichtig ist, dass eine Kotprobe vor der Impfung erfolgt. Vorhandene Parasiten können den Impfschutz stark beeinträchtigen oder gar verhindern. Da sie nicht immer durch Symptome ersichtlich sind, ist die präventive Kontrolle unabdingbar, wenn man einen möglichst sicheren Impfschutz erzielen möchte."

    Da, in dem Fall gings ja erstmal um Kaninchen, wir Menschen genauso Säugetiere sind, kam bei mir die Überlegung auf, ob man das nicht auf ALLE Impfungen übertragen müßte?:/^^
    Das hätte ja was gehabt, wenn alle "IMPFLINGE" erstmal zur Stuhlprobe gebeten worden wären^^.
    Wo ja heute die modernen Toilettenbecken die Ausscheidungen gleich "aus den Augen wegtransportieren";), also nix mit mal selber schnell beobachten, ob Stuhl und Urin "wie immer" aussehen.
    Erinnert mich an meinen Arztbesuch, als ich dann mit der Gelbsucht (endlich) auch äußerlich zu erkennen war. Frage der Ärtzin nach Farbe von den Ausscheidungen - mußte ich leider verneinen, wegen Plumsklo-Nutzung beim besten Willen nicht zu beantworten.
    Was damals den alten baulichen Gegebenheiten geschuldet war; heute scheint es ja eher so, daß "man" mit "sowas Unangenehmen wie Körperflüssigkeiten" am besten nicht mal kurzfristig in Sichtkontakt kommen sollte.

    "Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten.
    Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken

    Edited once, last by Kati vom Dorf: Rechtschreibfehler (May 19, 2026 at 4:12 PM).

  • das ist mal ein ganz neuer Aspekt

    sonst will mensch ja irgendwelche Parasiten möglichst schnell loswerden, wenn mensch ihrer in sich gewahr wird

    sofern moderne Menschen diesen Gedanken jemals überhaupt zulassen können

    meine Heilpraktikerin meinte kürzlich, daß viele Menschen in der Galle Parasiten hätten, im Darm sowiso

    ------

    aber dass sie auch schützen vor etwas..... das war mir nicht geläufig

  • ALLE Lebewesen haben innere Parasiten. Die meisten davon bemerken wir gar nicht, solang wir gesund sind. Denn dann schaden uns die kleinen "Mitesser" nicht. Erst wenn das innere Gleichgewicht kippt, und die inneren Parasiten sich plötzlich stark vermehren und überhand nehmen, dann geht es uns auch schlecht.

    Da wir sie nicht sehen können, bemerken wir sie erst, wenn sie uns zu schaden beginnen.

    Die Veterinäre empfehlen ja auch ein regelmäßiges Entwurmen der Haustiere. Ich mach das nur, wenn ich sehe, daß sie Würmer haben oder wenn sie Anzeichen für innere Parasiten zeigen. Mit der Zeit bekommt man da einen Blick dafür.

    Denn die Wurmmittel sind auch nicht ohne und schwächen die Tiere ziemlich. Viele vertragen die Mittel auch nicht.

    Meine Hunde sind auch nicht geimpft. Gegen gar nichts.

    Wozu soll ich z.B. meine Hunde gegen Rabia impfen lassen, wenn der letzte bestätigte Fall im Jahr 2004 stattfand?

    Außerdem streunen die eh nicht überall herum, und kommen weder mit anderen Hunden noch mit Wildtieren in Kontakt.

    Wir selber entwurmen uns auch immer mal wieder. Man bemerkt einen Befall. Wir kennen die Symptome. So ein Befall mit z.B. Giardien ist kein Spaß. Aber regelmäßig, einfach so, machen wir das auch nicht.

    Äußere Parasiten sieht man ja glücklicherweise. Läuse, Flöhe, Zecken, Uras, usw. sind ja groß genug. Bei Milben sieht das schon ganz anders aus. Die bemerkt man dann, wenn sich die Tiere ständig kratzen und man keine Flöhe sieht. Dann muss man die auch bekämpfen.

    Parasiten gibt es hier sehr viele. Da muss man schon ständig dahinter her sein.

    heute scheint es ja eher so, daß "man" mit "sowas Unangenehmen wie Körperflüssigkeiten" am besten nicht mal kurzfristig in Sichtkontakt kommen sollte.

    Ach je! Wie eklig! Die meisten Menschen stellen sich bei solchen Sachen an wie die Hämorrhoiden beim Grasrupfen. Das ist doch alles ganz natürlich.

    Wenn sowas ist, muss man halt mal in den Eimer sch..... Dann kann man schauen, ob alles normal ist. Wobei die meisten Menschen wohl gar nicht wüssten, ob ihre Exkremente normal aussehen, weil sie die eben nie sehen.

    "Sehr wichtig ist, dass eine Kotprobe vor der Impfung erfolgt. Vorhandene Parasiten können den Impfschutz stark beeinträchtigen oder gar verhindern. Da sie nicht immer durch Symptome ersichtlich sind, ist die präventive Kontrolle unabdingbar, wenn man einen möglichst sicheren Impfschutz erzielen möchte."

    Solche Untersuchungen spülen zuallererst mal nur eine Menge Geld in die Kassen der Ärzte und Labore. Denn welchen "Impfschutz" sollen denn die Giftbrühen erzielen? Wir wissen doch, daß es sowas wie einen Impfschutz gar nicht gibt. Also kann er auch nicht beeinträchtigt oder verhindert werden.

    Wobei ich die Untersuchung auf Parasiten nicht ablehne, denn auf die Idee, daß viele Krankheitssymptome durch interne Parasiten hervorgerufen werden können, kommen die meisten deutschen Ärzte gar nicht. Hier bei uns schon. Die kennen das noch.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Ursprung des Ganzen war eine Frage im anderen Forum nach Kaninchenimpfung gegen RHD, ob es dann noch wirtschaftlich ist wegen der Tierarztkosten (wenn man die mit etwas Gewinn verkaufen will, alles wohl als Privatperson). Da habe ich beim Suchen diesen Artikel eines Kaninchenvereins gefunden. Also es ging da wohl hauptsächlich um (eigentlich sichtbaren) Wurmbefall.

    "Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten.
    Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken

  • Kaninchenhaltung heute ist nicht mehr die, wie ich sie kenne. Heutzutage werden die oft ausschließlich mit Pellets gefüttert aus Angst vor Krankheitserregern im Gras und in ihrem kurzen Leben bis zum Schlachten xmal geimpft.

    Hatte mal -teuer- eins von einer Kollegin gekauft, das hat mir gar nicht geschmeckt, als ich sie im nächsten, trockenen Sommer gefragt habe, wie sie mit dem Grünfutter hinkommen, hat sie mich nur verständnislos angeguckt und mich aufgeklärt, was "man" heutzutage füttert. War dann mein letztes, von privat gekauftes Kaninchen, da kann ich gleich die Billigteile aus der Supermarkttruhe kaufen.

    Selbst Leute, die Katzen in reiner Wohnungshaltung halten, lassen sie jährlich durchimpfen, denn es könnte ja ein Krankheitserreger an den Schuhen haften, der dann in die Wohnung geschleppt wird...

  • Bezüglich der Katzen war ja mein Hinweis auf dieses Buch, nebenan.
    Wir waren immer relativ faul mit Tierimpfungen. Bei Hühnern wäre uns das nie in den Sinn gekommen, hier gibts aber auch keine Tierindustriemassenanlagen (ok, Kuhställe der LPG gabs mal).
    Unseren Hund (1990 bekommen) haben wir vielleicht 4 oder 5x gegen Tollwut impfen lassen, war damals die jährliche Empfehlung, dann war mir das zu doof.
    Katzen schon mal gar nichts! Dorfkatzen eben! Bis zur Wende bekamen die höchstens mal Milch von uns (und vertrugen die auch!!!) und wenn was von Mittag übrig blieb, oder mal ne Scheibe Wurst.
    Mit der Wende (und kaum noch Mäuse hier auf den Feldern ringsum) ging dann das Industriefutter los, der Westen bot ja alles! Ich bin ca. um 2010 wach geworden, kann auch schon etwas eher gewesen sein, etwa seitdem barfen wir und Impfungen waren ja schon vorher out.
    Hab mal gesagt: Am naturnahesten wurden bei uns (unwissenderweise;) und ahnungslos) immer die Hühner gefüttert.
    Bei DEM, was im Alltag so alles von einem bewältigt werden muß und wo man sich "noch" mehr informieren müßte, bleibt leider so manches auf der Strecke. Mit dem Internet heute geht es allerdings viel einfacher.
    Sehe ich ja in der Ahnenforschung: Während die Standesämter und Kirchenbücher und auch Archive meist verschlossen blieben, finde ich heute vieles digitalisiert, jede Menge Kirchenbücher z.B., früher UNDENKBAR.

    Vor Kaninchenhaltung hatte ich immer Respekt, wir haben deshalb auch keine (und wer sollte die schlachten, und vor allem wer essen?^^). Sowas Niedliches bekommt bei uns Namen, und wer einen Namen hat, wird nicht aufgefressen.
    Ich finde sie empfindlich: Irgendwas im Grünfutter - und sie machen schlapp. Zuhause hat meine Oma da akribisch aufgepaßt. Allerdings saßen unsere Kaninchen auch nur in diesen Buchten und wurden fett:(.
    Und während man für Hühner mal schnell jemanden findet, der mal einspringt, bei Kaninchen sehe ich das anders.

    "Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten.
    Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken

  • Hier laufen die privat gehaltenen Hühner noch draußen rum und suchen sich ihr Futter selber.

    Sie streuen ihnen abends höchstens eine Handvoll geschroteten Mais hin, damit sie heimkommen zur Nacht. Mehr wird da nicht gemacht. Da "verschwindet" dann auch immer wieder eine Henne für eine Zeitlang, um dann mit einer Schar Küken wieder aufzutauchen. Ich finde das gut so.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )