Bezüglich der Katzen war ja mein Hinweis auf dieses Buch, nebenan.
Wir waren immer relativ faul mit Tierimpfungen. Bei Hühnern wäre uns das nie in den Sinn gekommen, hier gibts aber auch keine Tierindustriemassenanlagen (ok, Kuhställe der LPG gabs mal).
Unseren Hund (1990 bekommen) haben wir vielleicht 4 oder 5x gegen Tollwut impfen lassen, war damals die jährliche Empfehlung, dann war mir das zu doof.
Katzen schon mal gar nichts! Dorfkatzen eben! Bis zur Wende bekamen die höchstens mal Milch von uns (und vertrugen die auch!!!) und wenn was von Mittag übrig blieb, oder mal ne Scheibe Wurst.
Mit der Wende (und kaum noch Mäuse hier auf den Feldern ringsum) ging dann das Industriefutter los, der Westen bot ja alles! Ich bin ca. um 2010 wach geworden, kann auch schon etwas eher gewesen sein, etwa seitdem barfen wir und Impfungen waren ja schon vorher out.
Hab mal gesagt: Am naturnahesten wurden bei uns (unwissenderweise
und ahnungslos) immer die Hühner gefüttert.
Bei DEM, was im Alltag so alles von einem bewältigt werden muß und wo man sich "noch" mehr informieren müßte, bleibt leider so manches auf der Strecke. Mit dem Internet heute geht es allerdings viel einfacher.
Sehe ich ja in der Ahnenforschung: Während die Standesämter und Kirchenbücher und auch Archive meist verschlossen blieben, finde ich heute vieles digitalisiert, jede Menge Kirchenbücher z.B., früher UNDENKBAR.
Vor Kaninchenhaltung hatte ich immer Respekt, wir haben deshalb auch keine (und wer sollte die schlachten, und vor allem wer essen?
). Sowas Niedliches bekommt bei uns Namen, und wer einen Namen hat, wird nicht aufgefressen.
Ich finde sie empfindlich: Irgendwas im Grünfutter - und sie machen schlapp. Zuhause hat meine Oma da akribisch aufgepaßt. Allerdings saßen unsere Kaninchen auch nur in diesen Buchten und wurden fett
.
Und während man für Hühner mal schnell jemanden findet, der mal einspringt, bei Kaninchen sehe ich das anders.