Umweltschutz - mein Beitrag

  • Ich glaube zwar nicht, dass der Klimawandel aufzuhalten ist, weil er ein natürliches Phänomen ist, aber ich bin natürlich dafür, die Umwelt zu schützen, weniger zu produzieren, dafür bessere Qualität. Ich nehme auch in Kauf, wenn die Wirtschaft weniger Wachstum hätte und ich deshalb mit wenig Pension auskommen müsste, davon gehe ich ohnehin aus.


    Ich wäre auch dafür, dass weder Fleisch noch Futtermittel importiert oder exportiert werden, dass konventionelle Spritzmittel

    verboten werden und es nur mehr biologische Landwirtschaft gibt. Natürlich müssten alle Atomkraftwerke geschlossen werden, dafür Wasserkraft gefördert.


    Mülltrennung ist selbstverständlich für mich, ich kaufe auch nicht besonders viel Kleidung, Schuhe, Möbel, Deko-Artikel, ... gehe kaum zum Shoppen, wenn, dann nur wesentliches.


    Ich kaufe kein Fastfood, sondern nur echte biologische Lebensmittel, das wenige Fleisch in Bio-qualität, so gut wie keine Getränke in Plastikflaschen, halte Hühner und kompostiere, baue vieles selber an, kaufe Ökostrom, weil ich gegen Atomkraftwerke bin.


    Laptops, Handies, Smartphones ... übernehme ich von Familienmitgliedern, die neue kaufen und kaufe gerne Gebrauchtes vom Flohmarkt.

  • Ich glaube zwar nicht, dass der Klimawandel aufzuhalten ist, weil er ein natürliches Phänomen ist, aber ich bin natürlich dafür, die Umwelt zu schützen

    Liebe Kaulli, da machst Du schon allerhand! Wir bemühen uns auch um so vieles. Müll, Nahrung, Second Hand Artikel, keine Flüge, Fahrrad soweit möglich usw.


    Im übrigen sehe ich durchaus auch etwas Positives an der ganzen Klimahysterie. Ganz nebenbei wird nämlich die Umweltproblematik auch mit einbezogen, z.B. weniger Plastik, weniger Flüge, bewussteren Konsum. In ganz kurzer Zeit hat sich in meinem Umfeld und bei meinen Beobachtungen der Leute , z.B. in Supermärkten eine positive Wandlung vollzogen. Das Thema ist jetzt allen bewusster geworden, auch wenn es etwas übertrieben dargestellt wird.


    Sophie


  • Ich springe jetzt auch nicht auf den "Klimaschutz-Zug" auf...ich sitze , auch wenn er mir unter dem "Namen" nicht bekannt war, schon länger drin.:)

    Als "Präriebewohner" bin ich zwar ..auch als Pensionist...auf ein Auto angewiesen, wie alle anderen auch hier, denn die Infrastruktur des öffentl.Verkehrs ist dürftig. Zum Ausflug-Machen geht´s , aber Einkaufen im normlen SM (10km) wäre eine Herausforderung.

    Mein Mann fährt bei trockenem Wetter Strecken bis 10km überwiegend mit seinem E-Bike (in unserer Hügellandschaft kein Luxus!) oder wenn er "Kofferraum" braucht, mit dem Motorrad.

    In die "Landeshauptstadt",..Linz.. in die ich zu Berufszeiten, wie alle meine Kinder auch, täglich pendelte (2x50km) fahre ich die Hälfte der Strecke mit dem Auto und ab jenem Bahnhof, ab dem es überwiegend einen 1/2 Stundentakt gibt, mit dem Zug weiter, denn das Auto kann ich mir in der Stadt nicht auf den Rücken binden und passende Parkplätze sind Glücksache und teuer. Das Tagesticket der Strassenbahn ist optimal. Für mich ist nämlich "die Fahrzeit" ein Kriterium und da kann ich nicht 2 Stunden auf die nächste Zugverbindung warten..bei dem Tempo, mit dem er dann diese Strecke unterwegs ist...

    Es kommt auch nur vllt.2x im Jahr vor, außer ich habe Arzttermine. Ich bekomm alles, was ich BRAUCHE im Umkreis und nur zum "Shoppen" hab ich keine Zeit und Lust.

    Bin überwiegend Selbst-bzw. Regionalversorger , ich hab das Glück, dass ich wirklich fast alles, was mein Herz und Magen begehrt in Bio-Qualität..und zu Normalpreisen.. ab Hof in unmittelbarer Nähe bekomme. Wenn es sein müsste, ginge es auch zu Fuß. Wir haben eine Food-Coop gegründet (5 Jahre schon)in der wir uns mit den Produkten der Region von Produzenten unserer Wahl nach Bedarf versorgen. Da sind aber auch frische Bio-Zitronen aus einer kleinen >Kooperative in Spanien dabei.:) Über gemeinsame /geteilte Großgebinde (für 24 Mitglieds- Familien) kommt auch ein recht günstiger Preis zustande und ich kann rund um die Uhr mit Code in den Lagerraum hinein. Funktioniert bargeldlos (A-conto-Zahlung und die Summe einfach auf seinem Dateiblatt runterschreiben)

    Die notwendigen Autofahrten werden koordiniert, vieles kann ich auch an meine Kinder delegieren, =Bring-mir bitte-mit-Dienst, weil sie sowieso vorbeifahren. Umgekehrt ja auch.

    Vorratshaltung ist normal bei uns..nicht nur für Krisenszenarien.

    Im Laufe des Lebens hat man dann auch sein "Werkzeug " in guter Qualität beisammen und wenn man nicht das Bedürfnis hat, sich alle paar Jahre neu einzurichten, oder jeden Modetrend mitzumachen, dann braucht man nicht mehr soviel.

    Flüge sind obsolet durch unsere Pflege-Aufgabe, außerdem hat mein Mann Flugangst. Sind auch früher nirgendwo hingeflogen. Doch: 1x habe ich eine Ballonfahrt über unsere Region genossen! Das würde mir gefallen.

    Als "Eisenbahner" war der Zug für weitere Strecken das Fortbewegungsmittel der Wahl oder mit den jüngeren Kindern noch der VW-Bus weil der einfach praktisch war und alle 6 Platz hatten.+ Traktor, Dreirad, Boot , Topferl(sehr hilfreich auf der Autobahn) Jause, Saftfass und jede Menge Reservebekleidung für jede Wetterlage.:)

    Ich achte auch auf möglichst wenig Müll und es wird repariert, bis es nicht mehr sinnvoll ist.

    Brauche auch wenig "Chemie" in und ums Haus, der Großteil des Waschpulvers wächst auf der Hausmauer(EFEU), bzw. am Baum (Kastanien). Außerdem wird nicht alles (außer U-Wäsche und verdreckt)sofort gewaschen, denn bei vielen Sachen reicht auch lüften. Geputzt wird mit "Wasserkraft"..Hochdruck, Dampf, + Essig, Natron, Soda und Mikrofaser.

    Da wir das Wasser aus dem eigenen Brunnen beziehen, wird ..nicht nur deswegen..auch das "Umfeld "giftfrei gehalten.

    Geheizt wird mit Kachelofen und ZH(Pellets oder Hackschnitzl als Alternative) und Küchenherd. Punktuell gibt es auch bei Bedarf Infrarot-Paneele (Bad und Tochter-Zimmer), denn die ZH läuft in der Übergangszeit noch nicht. Warmwasser kommt seit 33 Jahren von den Solar-Kollektoren.

    Strom liefert uns der Nachbar mit seinem Kleinwasserkraftwerk am Fluss. Ein wenig teurer als der Billigsttarif, aber dafür sehr krisensicher, denn es ist ein kleines Versorgungsgebiet und viel davon schon Erdkabel, daher nicht so Wetteranfällig. Er speist natürlich ins Verbundnetz rein, aber kommt es dort zum Ausfall, kann er sich davon trennen und uns autark (auch mit Dieselmotor, sollte zuwenig Wasser fließen)versorgen. Daher dauert es bei uns nicht lange, bis wieder "Licht ins Dunkel" kommt und zur Not haben wir auch selber ein Notstromaggregat zur Überbrückung. Für Wasserpumpe, Heizung-Umlauf, GTruhe, Licht, Bettenlift, Rollstuhl-Ladung, Mixer(Sondenkost),Waschmaschine reicht es, wenn abwechselnd betrieben.


    Ich lasse mir deswegen jetzt von NIEMANDEM ein schlechtes "KLIMA-Gewissen " einreden, obwohl es immer noch Potential zur Verbesserung gibt.

  • Natürlich müssten alle Atomkraftwerke geschlossen werden, dafür Wasserkraft gefördert.

    Wasserkraft geht halt nur dort, wo es genug Wasser gibt. Aber ein Mix aus allem..ohne Atomspaltung...je nachdem, was vor Ort am Sinnvollsten ist, den geringsten Schaden anrichtet, und vor allem soll wieder dezentraler ! produziert und regional versorgt werden. Es gibt bereits genug Flächen im "Dorf "auf denen man einen Teil SOLARenergie produzieren kann, da braucht man nicht ganze Felder zupflastern, für die fehlenden Kapazitäten braucht man entweder ausreichende Speichermöglichkeiten oder eben Alternativen..auch den NOTWENDIGEN Stromverbrauch darf jeder überdenken!

    Es stehen dem allerdings noch die wirtschaftlichen Interessen der derzeitigen Produzenten im Wege. Wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder z.Teil oder ganz mit Energie versorgen könnte?

    So ist es gut, so ist es recht.

    Niemandes Herr, Niemandes Knecht

    Edited once, last by Kaulli: Text aus Zitat geholt. ().

  • Wir wohnen auf dem Campo

    Je ca. 10 km von den beiden nächstliegenden Ortschaften entfern.

    Es fährt ein Bus, aber nur in die eine Stadt und das nur 4 x täglich, der letzte, mit dem man heimkäme, fährt um 14.45 Uhr in der Stadt weg.

    Also ist ein Auto unerläßlich. Und wir fahren einen SUV, Diesel, Allrad, 22 Jahre alt. Den brauchen wir, denn mit einem normalen Auto ist z.B. nach einem starken Regen kein Durchkommen mehr.

    Außerdem auch fürs Geschäft. Da brauchts einen größeren Laderaum.

    Wir sammeln die PET-Flaschen und die (wenigen) Dosen aparte und schenken sie unserem Angestellten, damit der sie an den Recycler verkaufen kann, der ab und zu mal vorbeikommt.

    Gläser und Glasflaschen werden gesammelt, darin koche ich Saft ein.

    Der restliche Müll hält sich in Grenzen. Die Tüte, die pro Woche anfällt ( normale Einkaufstüte ) nehme ich mit in die Stadt und werfe sie denen beim Rathaus in die Mülltonne.

    Ein Mal pro Monat fahren wir gemeinsam mit meiner Sis zum Großeinkauf, wenn wir zwischendurch was brauchen, wird das eingekauft, wenn wir eh in die Stadt müssen.

    Kleidung kaufe ich, was mir gefällt und ziehe sie an, ob sie (noch) Mode ist oder nicht. Das hat mich noch nie interessiert.

    Schuhe lassen wir uns beim Schuhmacher auf Maß anfertigen. Die halten Jahre und können auch repariert werden.

    Der Strom wird hier mit Wasserkraft produziert.

    Meine Waschmaschine heizt nicht auf, wäscht also kalt. Paßt.

    Unser Wasser kommt aus einem 130 m tiefen Brunnen, braucht also leider eine Elektropumpe. Das gefällt mir nicht, aber es geht nicht anders. Das Wasser aus den beiden Oberfläschenwasserbrunnen taugt nur für die Tiere. Da ist zu viel Kaolin drin.


    Hildegard

    ich bin froh, nicht auf einen Bettenlift oder e-Rollstuhl angewiesen zu sein, denn da wäre ich ab und an verloren.

    Da müssten wir natürlich ein Dieselaggregat haben.

    Kommt vielleicht noch.

    Aber vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit Sonnenenergie.


    Sophie

    ich bin jetzt seit Jahren nicht mehr geflogen.

    Früher allerdings sehr oft.

    Wollte ich heute nach Europa, hätte ich wohl kaum eine Wahl. Müsste ich es tun, hätte ich allerdings kein Problem damit.

    Denn wie gesagt, das Klima ändert sich schon seit 4,5 Milliarden Jahren und weniger Flüge werden daran rein gar nichts ändern.

    Es wird sich auch nicht davon beeindrucken lassen, wenn wir statt Auto zu fahren, zu Fuß gehen.

    Ich betreibe UMWELTschutz, nicht KLIMAschutz.

    Das sind zwei ganz verschieden Paar Stiefel.

  • Ich betreibe UMWELTschutz, nicht KLIMAschutz.

    Das sind zwei ganz verschieden Paar Stiefel.

    das möchte ich noch einmal hervorheben, denn ich glaube auch, dass man das Klima nicht schützen kann, aber die Umwelt!


    Und ich gebe auch zu, seit kurzem traue ich mich auch fliegen und werde das auch einmal im Jahr machen, wenn ich Lust dazu habe.

    Ich sehe nicht ein, dass ich zugunsten derer, die im richtigen Wohlstand leben, Luxusjachten haben, im Privatjet fliegen....

    auf alles verzichten soll. Nach deren Motto: "Der Pöbel soll nicht soviel Dreck machen, damit wir es weiter tun können!"

  • Ich betreibe UMWELTschutz, nicht KLIMAschutz.

    Das sind zwei ganz verschieden Paar Stiefel.

    das möchte ich noch einmal hervorheben, denn ich glaube auch, dass man das Klima nicht schützen kann, aber die Umwelt!


    Und ich gebe auch zu, seit diesem Sommer traue ich mich auch fliegen (seit mich im Garten ein Wespenstich in die Bewusslosigkeit befördert hat) und werde das auch einmal im Jahr machen, wenn ich Lust dazu habe.

    Ich sehe nicht ein, dass ich zugunsten derer, die im richtigen Wohlstand leben, Luxusjachten haben, im Privatjet fliegen....

    auf alles verzichten soll. Nach dem Motto: "Der Pöbel soll nicht soviel Dreck machen, damit wir es weiter tun können!"

  • Wasserkraft geht halt nur dort, wo es genug Wasser gibt. Aber ein Mix aus allem..ohne Atomspaltung...je nachdem, was vor Ort am Sinnvollsten ist, den geringsten Schaden anrichtet, ...

    In Österreich gibt es genug Wasser, da könnte man selbst mit den Wasserkraftwerken, die es bereits gibt, noch viel mehr Strom erzeugen. Leider wird hier viel weniger gefördert als bei Solar- und Windanlagen.

    Mit Sonnenenergie kann man zwar gut Wasser wärmen, aber ansonsten ist es noch immer sehr teuer, den Strom zu speichern, wenn mal keine Sonne scheint. Die Ausbeute ist auch nicht besonders.