Das Ego

  • für manche schon, es ist bequem, Nachteil: man lernt nichts, außer sich anzupassen.

    Gegen den Strom schwimmen macht stark und unabhängig,

    Ich denke darauf haben wir keinen großen Einfluss und sind alle geklont von irgendwelchen anderen Menschen und das von Geburt an.


    Wir kommen auf die Welt und sind reinen Geistes.

    Wir haben nur ein Problem, weil wir uns nicht selber helfen können, sind wir auf andere angewiesen.

    Hier ist die Tierwelt intelligenter ausgestattet.

    Und dann geht das Prozedere los mit Erziehung und Gehorsam.

    Erst kommen die Eltern und Familie, dann die Erzieherinnen und Lehrer.

    Da werden den Menschen Normen eingetrichtert, um ein Rad im Getriebe der tollen Gesellschaft zu werden.

    Das zieht sich wie ein roter Faden durch Leben mit allen Höhen und Tiefen.


    Die Mitläufer sind damit zufrieden aber wer nicht funktioniert, kommt auf die Anklagebank und bekommt die rote Karte.

    Wird ausgeschlossen aus dem Gesellschaftssystem.

    Ist nicht schlecht ein Patriot zu sein und gegen den Strom zu schwimmen.

    Lachse können das besonders gut und finde ich faszinierend.

    Allerdings fällt der Rebell dabei oft ins Uferlose und holt sich viele blaue Flecken.

    Aber er gibt nie auf und macht sein Ding weiter

    Doch wenn er es schafft, klopft er sich den Staub vom Kleidchen, richtet das Krönchen wieder und wandert weiter.

    Das riecht dann schon so ein ganz klein wenig nach erkämpfter Freiheit, die sich lohnt zu leben.


    LG

    Pion

  • Wir haben leider keinerlei Einfluss darauf, in welche Verhältnisse wir hineingeboren werden.

    Wir können uns unsere Eltern, die Familie, die Gesellschaft nicht aussuchen, in der wir aufwachsen (müssen).

    Ebensowenig die Erziehung, die man uns angedeien läßt.

    Und trotzdem können sich unter gleichen Umständen aufgewachsene Menschen völlig anders entwickeln.

    Mich haben immer die Konventionen in punkto "ein Mädchen/eine Frau tut sowas nicht" zum Rebellieren gebracht.

    So nach dem Motto: und jetzt erst rech!

    Manchmal war es gut, manchmal war es schlecht.

    Etwas gelernt habe ich aber immer.

    Ihr kennt sicherlich das Lied von Meat Loaf in dem er singt: good girls go to heaven, bad girls go everywhere.

    Ich bin drei Mal everywhere gegangen und habe zwei Mal festgestellt, daß man da nicht unbedingt gewesen sein muß.

    Hätte ich es aber nicht getan, würde ich mich noch heute fragen, wie es dort wohl ist.

  • Good girls go to heaven, bad girls go everywhere. :S

    ich war mehr mit Jungen zusammen und die waren eh wilder als die Mädels.

    Ich kann mich aber noch an einen Knicks erinnern, den ich als Kind lernen musste .

    Petticoat- Kleid am Sonntag an und Familie Hofrat beknicksen ,wenn wir ihm auf der Allee begegnet sind.

    Und dann noch Affenschaukeln am Kopf so hießen diese Zöpfe<X

    Das war mir dann irgendwann zu doof und bin lieber mit den Jungen auf den Heuboden gelaufen und haben die Ballen von oben runter geworfen.

    Oder wir haben was ausgeheckt was eben nicht mädchenhaft war.

    LG