Natürliche NEM - was gehört dazu?

  • Zum Unterschied von handelsüblichen Nahrungsergänzungsmitteln sind natürliche eben aus der Natur, dazu gehören:

    Erden, Bienenstoffe, Wasser, Salz, Nüsse, Samen, Kerne, Algen, Rinden, Wurzel, Blüten, ...

    alles ohne Kapsel oder andere fragwürdige Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Cellulose, Aromen, Konservierungsstoffe, Trennmittel .... und nichts Synthetisches.

  • Ich frage mich, ob es einen Grund gibt, Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel zu nehmen.


    In einem anderen Forum hat mir eine Userin gesagt, sie nimmt Aminosäuren deshalb in Kapseln, weil die so fürchterlich schmecken. Woraus wurden die denn hergestellt und wie kann man sich sicher sein, dass die gesund sind, wenn sie nicht schmecken? Ist nicht der Geschmack ein Indiz, ob der Körper etwas braucht?


    Manche nehmen Fischöl in Kapseln, da schmeckt man es auch nicht, wenn sie ranzig sind, aber ein ranziges Fischöl ist nicht mehr gesund, Omega 3 Öle müssen frisch sein, weil sie schnell verderben.

  • Meine NEMs (meist auch Heilmittel)aus Garten und rundherum sind: Brennnesselsamen und -Pulver, Honig (von meinen Blüten), Wasser vom Brunnen, Obst und Beeren aus Eigenanbau, frisch, getrocknet, eingemacht, Tees und Gewürze, Wildkräuterpulver und Salz, Chlorophyll brauch ich nicht in teuren Kapseln, das wächst direkt vor der Haustür!, Sirup, Hustenzucker, Oxymel aus div. Bestandteilen von Wildsammlung und Anbau, Hanfnüsse und Protein (wächst bei uns am Nachbaracker)

    pulverisierte getrocknete grüne Blätter, Apfelschalenpulver, Pilzpulver, Tinkturen, Liköre, angesetzte Kräuter-Schnäpse ,-Essige , -Öle


    Natürlich macht das Pflanzen, Sammeln, zubereiten etwas Arbeit und kostet viel Zeit, aber die Rohstoffe sind für mich fast kostenlos, und die Qualität passt für mich (auch ohne aufwendiges Zertifikat).

    Kapseln machen nur Sinn, wenn man sich sonst beim Dosieren schwer tut, ..kann man auch selber befüllen... sie füllen die Behälter schneller :)..was weniger Inhalt bedeutet.

  • Kapseln machen nur Sinn, wenn man sich sonst beim Dosieren schwer tut, ..

    "Dosierung" wird den Menschen bei Nems eingeredet, als ob es ein Medikament wäre und jeder Mensch dieselbe Dosierung und jeden Tag von allem genau eine bestimmte Dosis brauchen würde. Mir passiert immer öfter, wenn ich jemandem Leinsamen, Sesam oder Johannisbeeren empfehle, Menschen dann fragen: "Welche Dosis?" und "Wie oft?"

    Früher hat man viele Kräuter in Schnaps angesetzt, das ist unmodern geworden, erstens weil Alkohol teuer ist und zweitens weil die Versandkosten für Glasflaschen teuer sind, Kapseln sind in der Herstellung und beim Versand billig.

    Der Inhalt kommt meistens auch bllig aus China.

  • Ich persönlich nehme Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin D3 + K2, Astaxanthin, Ginko, ab und an Multivitaminpräparat), da ich eine chronische Erkrankung habe und im Alltag öfter nicht die Zeit und Möglichkeit habe mich gesund zu ernähren. Sogar an Bitterstoffen fehlt es zeitweise, da kaufe ich mir Frischpflanzensäfte, wie Löwenzahnsaft bzw. Brennesselsaft, was ich dann ab und zu in meine Ernährung einbaue.


    Ob natürlich das ganze Nahrungsergänzungszeugs einen Sinn macht weiß ich auch nicht, doch es beruhigt mich und ich hab doch irgendwie das Gefühl, es hilft mir.

  • Ich persönlich nehme Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin D3 + K2, Astaxanthin, Ginko, ab und an Multivitaminpräparat), da ich eine chronische Erkrankung habe und im Alltag öfter nicht die Zeit und Möglichkeit habe mich gesund zu ernähren...ich hab doch irgendwie das Gefühl, es hilft mir.

    Davon leben diese Firmen, ich kenne bisher keinen, der damit von einer chronischen Krankheit gesund geworden ist. In deinem Fall glaube ich, dass das Meiden von Milchprodukten dir viel mehr helfen würde.


    Aber ich weiß, selbst im Krankenhaus bekommt man dreimal täglich Milchprodukte.


    Viele Vitamine werden heute gentechnisch erzeugt, ich kann mir nicht vorstellen, dass das gleich gesund ist, wie wenn ich mir eine Tasse frischer Beeren kaufe.


    Wobei Vitamin D für mich die Ausnahme ist, die nehme ich selber manchmal im Winter, bzw. wenn ich nicht in die Sonne komme, aber auch in Tropfen, nicht in einer Kapsel. Die tägliche Einnahme halte ich vom Gefühl her nicht für richtig, denn es kann die Sonne trotzdem nicht ersetzen.


    Den Bedarf von Vitamin K 1 und K 2 kann man über Sauerkraut, Kimchi und alle Kohlarten, Spinat und anderes grünes Gemüse und Salat abdecken, aber auch mit Hülsenfrüchte, wie Linsen, Bohnen, Erbsen und Sojabohnen und Pilzen.


    Auch die Bakterien unserer Darmflora stellen Vitamin K in großer Menge her, wenn man die Darflora nicht durch zuviele Gifte zerstört.


    Ginko trinke ich hin und wieder als Tee, wenn es vom Bioresonanzgerät angezeigt wird, seit ich Milchprodukte meide und gesünder esse, kommt das eben selten vor.


    Aber ich weiß, dass es für Berufstätige nicht einfach ist, sich gesund zu ernähren.


    Man könnte das auch einmal zum Thema machen:

    Was isst man, wenn man keine Zeit zum Kochen hat, bzw. Frischkost zuzubereiten? Essen auswärts, auf Reisen...

    Ich kaufe mir meistens Studentenfutter und Bio-bananen, wenn ich mal auswärts bin.

  • Kaulli, das stimmt sehr wohl was du schreibst.

    Ich weiß auch ganz genau, dass mir das gänzliche Vermeiden von Milchprodukten zum Vorteil ist / wäre.

    Ich esse "nur" noch sehr wenig davon, das soll natürlich keine Entschuldigung für meine Undiszipliniertheit auf diesem Gebiet sein.


    Eben, es ist sehr schwierig.


    Das liegt jedoch vor allem daran, dass die Masse, das mag, was auf dem Markt ist.

    Wir haben eine Firmenkantine und die ist immer sehr gut besucht, vor allem wenn es Currywurst mit Pommes, oder Schnitzel mit Pommes oder Schäufele mit Knödeln gibt, da stehen die Schlangen bis raus in den Biergarten.

    Oder auch bei Hamburgern mit Pommes, das sind Riesenhamburger für 5 € das ganze Menü, da sind die meisten richtig gierig drauf.


    Ich besuche unsere Kantine lediglich mal, wenn ich mir ein Getränk hole (selten) oder doch mal eine Brezel, weil ich nicht genug zum Essen eingepackt hatte.


    Die Masse regiert den Markt und die Masse mag das Zeug, genauso die ganzen Bäckerteilchen, die gehen in Massen und duften und verführen und werden geschlemmt und genossen und immer mehr chronische Krankheiten machen sich breit und wenige wissen genau, dass hier ein großer Zusammenhang dem Argen zugrunde liegt.

  • Was erstaunlich ist, dass manche Menschen an der schlechten Ernährung nicht mal zu leiden scheinen.

    Meine Arbeitskollegin ist ein gutes Beispiel, sie ist 45 J., ernährt sich nur von Fertigzeugs, Fruchtjoghurt, Kantineessen, Kekse usw. und erfreut sich bester Gesundheit, die ist höchstens einmal im Jahr mal erkältet und sonst fehlt der nichts.

  • ....Ich weiß auch ganz genau, dass mir das gänzliche Vermeiden von Milchprodukten zum Vorteil ist / wäre.

    Ich esse "nur" noch sehr wenig davon, das soll natürlich keine Entschuldigung für meine Undiszipliniertheit auf diesem Gebiet sein.

    Mara, du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich weiß es doch, wie schwierig es ist, ich lebe mit Milchprodukteverzicht seit ein paar Jahren und dennoch passiert es mir manchmal, dass ich nicht auskomme oder eben hungern muss.


    Es ist nicht Undiszipliniertheit, sondern ein Fakt, dass Milchprodukte einfach fast überall drinnen sind, weil Milch ein billiges subventioniertes Lebensmittel ist und Kühe ausgebeutet und missbraucht werden. Du hast ja selber berichtet, dass selbst im Krankenhaus bei jeder Mahlzeit Milchprodukte dabei sind.


    Firmenkantinen müssen auch billig kochen, dann kommt zu Milchprodukten eben noch billiges Fleisch, viel Weißmehl und Zucker oder überhaupt gleich Fertigprodukte wie Wurst, Hamburger, Chickenwings, Pizza .... mit Geschmacksverstärker und Aromen und damit sie lange haltbar sind, chemisch konserviert und mit billigem fluoriertem Salz versetzt.

  • Was erstaunlich ist, dass manche Menschen an der schlechten Ernährung nicht mal zu leiden scheinen.

    Meine Arbeitskollegin ist ein gutes Beispiel, sie ist 45 J., ernährt sich nur von Fertigzeugs, Fruchtjoghurt, Kantineessen, Kekse usw. und erfreut sich bester Gesundheit, die ist höchstens einmal im Jahr mal erkältet und sonst fehlt der nichts.

    Ich glaube, das sind Ausnahmen und 45 ist noch kein Alter.

    Es ist aber sicher anlagebedingt, wie lange man ungesunde Nahrung aushält. Man weiß auch nicht, wie der Körper ungesunde Nahrung kompensiert. Manche werden halt davon dick und der Körper speichtert alles Schlechte und Unnütze für Notzeiten im Bindegewebe oder andere sind schlank, weil sie davon einfach Durchfall bekommen oder sich mit Sport alles runterzappeln, viele unterdrücken das Immunsystem mit Zigaretten, Alkohol oder chemischen Medikamenten der Schulmedizin.


    Viele Menschen sprechen auch nicht über ihre Beschwerden und schlucken einfach ständig Schmerztabletten.

  • Natürlich macht das Pflanzen, Sammeln, zubereiten etwas Arbeit und kostet viel Zeit, aber die Rohstoffe sind für mich fast kostenlos, und die Qualität passt für mich (auch ohne aufwendiges Zertifikat)....

    Ich mache es auch fast so, aber das kostet natürlich viel Zeit. Deshalb kaufe ich manchmal auch was im Internet. Schachtelhalmkraut, Mistelkraut, Schwarzkümmelsamen oder Mariendistelsamen zum Beispiel, ich gebe zu, hab mir sogar schon einmal gemahlene Löwenzahnwurzeln und Brennesselwurzeln gekauft, weil ich viel davon brauche und grad keine Lust dazu hatte, welche auszugraben und zu trocknen. Hat schon mal jemand probiert, Brennesselwurzeln zu mahlen?


    Wenn jemand die Zeit nicht oder keinen Garten und keinen Zugang zu Wildkräutern hat, kann er ganz einfach Gewürze, Kräuter, Rinden, Wurzel, Blüten, Nüsse, Samen, Kerne, Algen, Beeren und ein gutes unraffiniertes Salz ... in guter biologischer Qualität und ohne Kapsel und Zusatzstoffen bei Kräuterhändlern, auf Bauernmärkten oder im Supermarkt einkaufen.


    Der Vorteil eines Berufstätigen gegenüber eines Selbstversorgers ist ja, dass er mehr Geld zur Verfügung hat. Heute wird im Vergleich zu früher viel weniger Geld für Lebensmittel ausgeben.

    Wenn ich so schaue, wieviel Geld manche monatlich für NEMS ausgeben, frage ich mich, ob das Geld nicht besser in gesunden vor allem pflanzlichen Lebensmitteln angelegt wäre, die schmecken auch viel besser als Kapseln.

  • Ich finde jeder so wie er kann und möchte. Es gibt auch viele NEM in Pulverform.


    An erster Stelle sollte sowieso Ernährung und Bewegung stehen.


    Wenn ich so schaue, wieviel Geld manche monatlich für NEMS ausgeben, frage ich mich, ob das Geld nicht besser in gesunden vor allem pflanzlichen Lebensmitteln angelegt wäre, die schmecken auch viel besser als Kapseln

    Wo sollen den die ganzen gesunden pflanzlichen Lebensmittel herkommen?


    Die Böden sind verseucht, von Glyphosat ganz zu schweigen. Nicht jeder, vor allem Städter sind nicht

    in der komfortablen Lage der Selbstversorger.


    Montagsgruß

    Hannah

    Konzentriere dich in deinem kurzen Leben auf wesentliche Dinge und lebe mit dir und der Welt in Harmonie. (Seneca)

  • Wo sollen den die ganzen gesunden pflanzlichen Lebensmittel herkommen?

    Hannah, das mag stimmen, aber dieselben Kräuter sind ja nicht gesünder, wenn man sie in Kapseln abfüllt und sind sie chemischer Natur, könnte man sie auch einfach und viel billiger in Pulverform kaufen, außerdem sind viele Stoffe in chemischer oder isolierter Form nicht mehr so gesund, weil die begleitenden Stoffe einer Pflanze fehlen. Dann kommt man mit dem Argumtent "Hochdosis", auch so eine Marketing Idee, wie beim synthetischen Vitamin C oder Ascorbinsäure, die ohnehin vielen Produkten zugefügt wird, da wird wohl keiner einen Mangel haben.


    Es ist meistens eine Sache vom Marketing, dass Menschen etwas in Kapseln mehr vertrauen als in natürlicher Form.


    Vor einiger Zeit hab ich einem Bekannten Mariendistel empfohlen und wollte ihm eine Hand voll Samen geben, er hat sie voller Skepsis verweigert. Monate später hab ich erfahren, er hat Mariendistel in Kapseln gekauft, warum? Weil sie so wie Medikamente aussehen? :S

    Wenn z.B. Kräuter in Kapseln abgefüllt werden, sind sie ja nicht automatisch gesünder oder weniger belastet, im Gegenteil, man weiß nicht einmal, wie alt sie waren, als sie abgefüllt wurden. Viele Kräuter verlieren durch Lagern ihre Wirkung.