Herstellung, Zusatzstoffe von NEMs und Medikamenten

  • Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, als die Lebensmittelindustrie Tütensuppen und Suppenwürfel mit Glutamat erfunden hat, Sugo und Ravioli im Glas, Kartoffelpüree als Pulver, gezuckerten Fertigkakao, Kaffeepulver zum Anrühren, Puddingpulver mit Aromen, Rumaroma, Backpulver- und Vanillezuckertüten und viele andere Dinge mit Aromen und Farbstoffen - fast alle haben das gekauft, weil man es so stark beworben hat und manche haben vielleicht sogar gedacht, diese Dinge sind besser als frisches selbstgekochtes Essen.


    Was ist heute? Menschen essen Kräuter und Öle ... in Kapseln, Eiweiß in Form von Pulver, mittels gentechnisch veränderter Hefe hergestelltes Resveratrol anstelle von einem Glas Rotwein und ebenfalls mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnene Vitamine, wie Vitamin B 12, Vitamin C und Aminosäuren, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, gefärbt, mit Aromen versetzt, chemisch konserviert und künstlich gesüßt und mit anderen fragwürdigen Zusatzstoffen versetzt, ob Lösungsmittel o.a. bei der Herstellung eingesetzt werden, steht nicht auf der Verpackung, ist aber wahrscheinlich und das Geschäft blüht.



    Beispiel Vitamin B 12: Eine der häufigsten Ursachen von Vitamin B12 Mangel ist ein Mangel an Intrinsic Factor im Magen, z.B. wenn jemand eine chronische oder autoimmune Gastritis hat, meiner Meinung nach oft verursacht durch zuviel rotes Fleisch und Milch. Ich kenne tatsächlich einige Menschen, die extrem viel Fleisch und Käse essen und einen Mangel an Vitamin B 12 haben. Die Frage ist, ob die ein zugeführtes Vitamin B 12 überhaupt aufnehmen können?

    Gentechnisch produzierte Vitamine finden auch als Futtermittelzusätze in der Massentierhaltung Verwendung.


    Beispiel Curcuma: Oft ist das Kurkumin überhaupt synthetisch hergestellt und kommt aus China, oft wird echtes Kurkumin mit synthetischem Kurkuma-Extrakt gestreckt - Kurkuma-Spiking nennt man das, manchmal wird es auch mit Sägemehl, Stärke oder anderem Pulver gestreckt und eventuell mit giftigem Blei-Chromat gefärbt. Warum bitte isst man nicht einfach die Wurzel, bzw. die getrocknete und gemahlene Form davon? Ich kenne die Antwort der Hersteller:

    Man braucht eine Hochdosis, damit es wirkt. Wer glaubt das?


    Beispiel Vitamin K2: lest selber: https://www.vitamind.net/vitamin-k2-mk7-all-trans/

    Wer weiß da noch, was er kaufen soll, selbst der Artikel könnte einfach nur Werbung sein?

    Ich esse einfach Sauerkraut und Kimchi.



    Beispiel Hormone: Wir kennen synthetische Hormone in der Medizin, z.B. Schilddrüsenhormone, sie haben ihre Berechtigung, wenn man keine Schilddrüse mehr hat oder sie nicht mehr arbeitet.

    Das Hormon Epithalamin wird aus Rinderhirn gewonnen, wenn die Zirbeldrüse schwächelt. Beim Doping im Hochleistungssport ist man sogar dazu übergegangen, Wachstumshormon-Präparate aus den Zwischenhirnen von menschlichen Leichen zu gewinnen, behauptet der Doping-Experte Horst Pagel https://rp-online.de/sport/oly…-von-leichen_aid-14220717

    Das hat zumindest einen negativen Beigeschmack.


    Natürlich haben viele Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel ihre Berechtigung, aber wie bei der Ernährung auch, sollte man immer natürlichen Lebensmittel bevorzugen oder zumindest auf die Erzeugung und auf die Zusatzstoffe achten und ob man eine Kapsel braucht oder nicht doch lieber den Reinstoff kauft und einen Dosierlöffel nimmt.

    Ich ärgere mich maßlos, wenn ich mal eine Tablette schlucken muss (ich hab eine Wespenallergie) und dann entdecke, dass da Aspartam oder ein Farbstoff drinnen ist, wozu?

    Damit sie besser schmeckt oder hübscher aussieht? Medikamente müssen nicht schmecken, das hab ich noch als Kind gelernt und bunt sollen sie auch nicht sein. Immerhin schlucke ich so etwas nicht jeden Tag.


    Aber was passiert, wenn jemand jeden Tag so etwas schluckt?

    Richten dann die fragwürdigen Zusatzstoffen nicht vielleicht mehr Schaden an, als sie nutzen?

  • Habe jetzt gerade zu Kurcuma und Curcumin gelesen:

    Neben dem Argument der Hochdosis gibt es noch dieses Argument:


    Quote
    Die Wurzel in ihrer Naturform lässt sich zum Würzen von Speisen verwenden, ist aber aufgrund des schwankenden Wirkstoffgehaltes nicht gut zur therapeutischen Anwendung geeignet.

    häääh, wer glaubt das denn? - Leider die meisten.

    Weil der Wirkstoffgehalt nicht immer gleich ist, soll es besser sein, das aus der Wurzel extrahierte Curcumin zu essen und damit es nicht aus Nase und Ohren staubt, wird es in eine Kapsel verpackt?

    Dann ist ein Apfel auch nicht gesund, weil er nicht immer den gleichen Wirkstoffgehalt hat?


    Im Zusammenhang mit Curcumin wird dann auch "fachlich" gesprochen von Extrakten, Piperin, liposomalen, Mizell- Kurkuma, Tetrahydrocurcumin und von "bioverfügbar" ...


    Solche Informationen stehen in Werbeartikeln von Firmen und klingen sehr wissenschaftlich - trotzdem ist das Werbung!


    Wissen die Menschen nicht, dass das meiste, was im Netz steht, von jemanden da reingestellt wurde, der bezweckt, ein Produkt zu verkaufen und nicht, um Menschen zu informieren?


    Angefangen hat das mit der Werbung zu Vitamin C bzw. Ascorbinsäure, die vielen Lebensmitteln ohnehin zugesetzt ist und eigentlich keiner extra braucht. Isoliert kann Ascorbinsäure eigentlich nicht gesund sein, weil eine Pflanze immer als Ganzes wirkt und nicht wegen isolierter Zutaten. Denn neben der ätzenden Säure sind in einer Zitrone immer auch basische Stoffe, um die ätzende Wirkung auszugleichen.


    Damit man diese Produkte besser verkauft, hat man auch erklärt, man bräuchte eine Hochdosis oder immer exakt dieselbe Menge. Mag sein, dass hochdosiertes Vitamin C so ätzend ist, dass Viren sterben, aber das kann dann auch nicht gesund für den Körper sein, außer man gaubt auch, dass Chemotherapien das beste und einzige sind um Menschen zu heilen.


    In Ausnahmefällen kann es natürlich sein, dass man mit einer Hochdosis eines Wirkstoffs Krankheitserreger töten kann, aber es sollte einem auch bewusst sein, dass man das nicht ständig essen soll, bzw. konzentriert wirkende Stoffe, ähnlich wie Antibiotika z.B. auch eine gesunden Darmflora und Organe schädigen kann.


    Ich glaube, es ist besser, Kurkuma im Verbund mit anderen Gewürzen in einem Gericht zu essen, als Currygewürz, wie es traditionell die Chinesen und Inder seit Jahrtausenden machen, dann hat man auch Piperin (Pfeffer) dabei, Fett und viele andere Stoffe, damit es für den Körper bioverfügbar wird.


    Auch wenn die Werbebotschaften so informativ klingen, es sind und bleiben Werbe Artikel.


    Natürlich fördern solche Werbebotschaften die Bequemlichkeit, Kapseln zu schlucken und nicht gesund kochen zu müssen.


    Und wer dennoch glaubt, Curcumin zu brauchen:

    https://german.alibaba.com/tra…curcumin+&viewtype=G&tab=

    oder in Kapseln:

    https://german.alibaba.com/tra…n+kapseln&viewtype=G&tab=

    kommt fast alles aus China, von woher sonst?


    Vor Jahren gab es noch den Unterschied:


    Die Pharmaindustrie macht chemische Medikamente.

    Die NEM-Industrie macht natürliche Nahrungsergänzungsmittel.


    Nachdem die Pharma das Potential erkannt hat, auf diesen Zug aufgesprungen ist und immer mehr NEM Firmen aufgekauft hat, werden diese Produkte auch immer mehr chemisch, synthetisch, extrahiert, mit Hilfe von Gentechnik erzeugt, mit fragwürdigen Zusatzstoffen versetzt und mit netten Werbebotschaften und von bezahlten und ehrenamtlichen Influencern vermarktet, die sich ihr Wissen oft auch nur aus dem Internet (von Werbeartikeln) angelesen haben und als "Fachwissen" verkauft. Selbst ein Studium wäre kein Garant für echtes Wissen, weil auch da die Industrie ihre Finger im Spiel hat, was unterrichtet wird und was nicht.


    Die echten Kräuterhändler dürfen ihre Produkte nicht mehr als gesund vermarkten und geraten bei Google immer mehr auf die hinteren Ränge, was ich sehr schade finde.


    siehe auch: Kräuter dürfen nicht mehr heilen

  • Da kann ich froh sein, nicht in Europa zu leben.

    Hier gibt es Heilkräuterläden an jeder dritten Ecke und an der Straße stehen Kräutersammler und verkaufen frische Heilkräuter.

    Sogar in den Hospitälern greifen die Ärzte oft zu den traditionellen Heilkräuter, vor allem dann, wenn die Pharmaprodukte einfach nicht helfen wollen.

    Ein guter Bekannter von uns verletzte sich am Schienbein, die Wunde entzündete sich und wollte nicht heilen, egal was die Ärzte versuchten. Er lag schließlich im Hospital und eine Amputation des Unterschenkels stand im Raum.

    Da griff einer der Ärzte auf das alte Heilkräuterwissen zurück, ließ einen Tee aus den Blättern des Guayababaumes kochen und damit wurde die Wunde gewaschen. Nach einigen Tagen war die Entzündung weg und die Heilung setzte ein.

    Er hat zwar eine tiefe Narbe davongetragen, aber der Unterschenkel ist noch dran.

    In Deutschland hätte das der Oberarzt sicherlich nicht zugelassen und der Mann müßte heute mit Prothese laufen.

    Hätte dem Hospital ja auch mehr Geld eingebracht.