Klimatarier

  • Die Ernährungsform der Klimatarier orientiert sich an der CO²-Bilanz der Lebensmittel.

    Auf einer Seite wie https://www.klimatarier.com/de/CO2_Rechner (ein Projekt von Unilever) werden Emissionsrechner angeboten, mit denen man den CO²-Wert seines Essens ausrechnen kann.


    Das ist natürlich eine starke Konkurrenz zur Auranen Ernährung, wenn ein Großkonzern hinter der Vermarktung steht.


    Ich hab auch schon den ersten Fehler auf der Seite gefunden, im dazugehörigen Blog wird Butter pauschal mit Margarine verglichen und Margarine als pflanzlich dargestellt, obwohl die meisten Margarinen Milch enthalten. Der Autor weiß anscheinend nicht, dass Milch nicht pflanzlich ist.


    Es gibt dann zwar auch ein veganes Streichfett im Rechner zum Vergleichen, eine Halbfettmargarine, welche dann aber einen schlechteren CO² -Wert hat als die handelsübliche Margarine. Vermutlich blendet man aus, dass die billige Milch aus Massentierhaltung kommt und mit importiertem Gensoja oder Genmais gefüttert wird und ein Teil vom Fett einfach mit synthetischer Cellulose ersetzt wird.


    Das kommt heraus, wenn ich dann Kokosmilch mit Kuhmilch vergleiche:


    100g Kokosmilch
    0,05 CO2-Emission (kg)
    100g Milch
    0,14 CO2-Emission (kg)


    Würde also bedeuten, Milch wäre der Kokosmilch vorzuziehen, weil Kokosnüsse importiert werden, ungeachtet, ob die Milchkuh auch mit importierten Gensoja aus Südamerika gefüttert wurde.


    So ähnlich habe ich mir das vorgestellt.:thumbdown:


    Mein Fazit: Bei der Ernährungsform der Klimatarier geht es nicht um Gesundheit, sondern nur darum, Werte einzuhalten, die von Unilever vorgegeben werden - für mich ein bisserl auch ein Klimaschwindel.


    Es sieht für mich aus, als ob Klimatarier zwar keine Butter, aber lieber Margarine mit Papier (synthetische Cellulose) anstatt mit Palmöl essen würden. Im Gegensatz würden Auraner vegane biologische Margarine mit nachhaltigem Palmöl oder anderen gesunden Ölen aus anderen biologischen Ölsaaten essen.


    Leider entscheidet Marketing und nicht Hirn, was die meisten Menschen machen.


    Einzelne Ratschläge sind allerdings in Ordnung, wie etwa den Konsum von Milchprodukten und Rindfleisch einzuschränken.

    Das Wort "biologisch" vermisse ich auch, denn was nutzt es regionales Fleisch oder Käse zu essen, wenn Gen Futter importiert wird?