Zukunftsideen - gelebte Gegenwart - erinnerte Vergangenheit

  • ja, so etwas geht schon, wenn es nur um Essen und Kleidung geht und im kleinen Rahmen oder innerhalb der Familie.


    Aber wir kaufen exotische Gewürze, Nüsse, Früchte, Kaffee, Tee, ... auf die ich auch nicht verzichten möchte, haben Gasheizung, Auto, TV, Handy, fahren in den Urlaub... und hauptsächlich erwerben wir Produkte des täglichen Lebens, Kleidung, Schuhe, Elektrogeräte,... aus Billiglohnländern, Futtermittel von anderen Kontinenten, billige Erntehelfer aus dem Ausland.


    Wie soll das da gehen?

    Vorausschicken möchte ich, daß ich hier meine persönliche Gegenwart/Zukunftsideen beschreibe und auch ausführlich auf das Zitat von Kaulli eingehe. Ich erkläre manches anhand von Beispielen. Mir ist auch wichtig, die Vergangenheit zu verstehen, um die Zukunft gestalten zu können.


    Wer im Wald mehrmals von einem Ort zum Nächsten geht, wird bemerken, daß nach einigen Tagen ein schmaler Pfad entstanden ist, den auch andere Menschen sehen. Laufen mehr Menschen auf ihm, wird es ein breiter Weg. Der Weg entsteht beim Gehen und Umwege erhöhen die Ortskenntnis.


    Wo anfangen? In meinem Innern und an dem Ort, wo ich mich gerade befinde. Denn physisch-körperlich kann ich nur hier, wo ich bin, Veränderungen schaffen.

    In meinem Innern deshalb, weil andere Menschen es nicht mögen, wenn ich sie kolonialisiere, indem ich ihnen sage, sie sollen sich jetzt bittschön verändern. Kinder lernen viel durch Nachahmung.

    Als Beispiel für die physische Veränderung vor Ort soll hier mein Garten dienen, den ich sehr genau beobachte, um zu lernen, was welche Pflanzen bei genau diesem Boden und den jetzigen Wetterverhältnissen brauchen, um gut zu gedeihen. Das Gleiche kann ich nicht von hier aus für einen Garten in Uganda tun - einfach deshalb nicht, weil ich nicht körperlich vor Ort bin.


    Vom Beginn der Menschwerdung bis vor etwa 100 Jahren haben die Menschen fast alles, was sie brauchten, im Umkreis erzeugt, so weit, wie eben die Kirchturmglocken oder der Ruf vom Minarett zu hören waren. Den Rest haben sie aus dem Fernhandel/Kolonialwarenladen gekauft/getauscht.

    Die Menschen haben lokal gelebt, von dem Boden, der Erde, der Natur, die sie umgab. Menschen sind naturgebunden.


    Und zu diesem lokalen Leben versuche ich, zurückzukehren.


    Das macht mir viel Freude: als ich mir selbst beigebracht hatte, aus Brennnesseln Schnüre herzustellen, habe ich mich sehr beflügelt gefühlt. Ich wußte im Verstand, daß die Menschen diese Tätigkeit vor bereits 5000 Jahren ausübten. Aber es selbst auch zu können, dieses Wissen praktisch zu händeln, hat mich auf sehr persönliche Weise mit den menschlichen Ahnen verbunden, auf einer innerseelischen Ebene.


    Ich versuche, mich Deinem Zitat ganz praktisch zu nähern (nimm was Du brauchst, und vergiss den Rest, ich beschreibe es einfach auf meine Herangehensweise):


    Wie lebe ich regional/lokal?


    Ich möchte im Vorhinein darauf hinweisen, daß unsere Eßgewohnheiten und andere Vorlieben zu einem großen Teil kulturell erlernt sind. Ich esse kein Pferd/Hund, weil das in meiner Kultur nicht üblich ist, in anderen aber schon. Das läßt sich weit fortsetzen. Was mir hier hilft, ist, mich genau zu beobachten.


    Exotische Gewürze/Pfeffer: entweder weiterhin vom Fern/Kolonialhandel beziehen, oder vor Ort nach Alternativen suchen. Hirtentäschel eignet sich als Pfefferersatz.

    Momentan stellen das Kind und ich ein Wald-Wiesen-Garten-Salz her. Da kommt alles getrocknet rein, was über ist, oder wir finden: Blätter von Radieschen und Möhre, Löwenzahn, durchaus auch 2 getrocknete Kamillenblüten, die das Kind abgerissen hatte. Dann minimal Salz in den Mörser, damit sichs besser vermahlen läßt. Schmeckt dem Kind viel besser, als jedes gekaufte Kräutersalz.


    Nüsse/Früchte: Nüsse sammeln wir im Herbst im Dorf/am Waldrand, das reicht uns bis ins Frühjahr, dann haben wir eh keinen Apetit mehr darauf. Früchte, mhm, wir essen gern Orangen/Mandarinen - ich überlege, solidarisch eine Orangerie aufzubauen. Und ich kann mir gut vorstellen, daß die Orangenbauern in Spanien auf ihrem Land vielleicht gern was anderes anbauen würden, als (Bio-)Orangen.


    Kaffee/Tee: ist kulturell anerzogen. Hab ich mal als Experiment gemacht, ich trinke ja gern Espresso: für einen Monat umgestellt auf Schwarztee, kannste aus fermentierten Brombeer/Himbeerblättern machen. Nach einem Monat war ich daran gewöhnt, siehe Paradigmenwechsel.


    Gasheizung: haben wir nicht, wir haben uns einen Holzofen samt neuem Außenkamin installieren lassen, mit dem wir den ganzen Winter heizen. Mit Ölheizung heizen wir nur dazu. Ich liebäugle allerdings mit einem Badeofen: wärmt das Bad und macht Heißwasser in einem. Und wenn die Bauvorschriften nicht wären, würd ich wohl einen Lehmofen für drinnen selbst bauen.

    Holz kaufen wir zu, weil wir noch keinen eigenen Wald haben - ich bring aber meist vom Waldspaziergang etwas Fundholz und Kiefernzapfen/Birkenrinde zum Anzünden mit - ich bin leidenschaftliche Sammlerin.


    Auto/TV/Handy: Auto haben wir, ich wünsche mir, daß der Nahverkehr ausgebaut wird, vielleicht mit kostenfreier Benutzung, dann fahre ich gern Bus und Bahn und schaff das Auto ab.

    TV haben wir schon vor 10 Jahren abgeschafft: der Körper des Menschen sitzt bewegungslos vor dem Gerät, der Geist des Menschen befindet sich in einer Scheinwelt. Ich lebe gern real.

    Handy: meines ist von 2006 und nur an, wenn das Kind im Kindergarten ist, damit die Kindergärtnerinnen mich erreichen können.


    Kleidung: hält bei uns lange, beim Kind muß ich nachkaufen, wächst ja. Da kaufe oder tausche ich gebraucht und näh auch mal was selbst.


    Schuhe: möchte ich mir gern selbst herstellen - ich trage nur Barfußschuhe.


    Elektrogeräte: haben wir so wenig wie nötig, weil ich vom Strom wegkommen will. Wir haben stattdessen: diverse Mörser, Kaffeemühle, Edelstahlfleischwolf, flotte Lotte...


    Billige Erntehelfer aus dem Ausland: ich ernte in Garten und Wald und bei uns in der Straße wissen alle, daß ich gern zum Überschussernten komme. Dafür verschenke ich selbst gebackenen Kuchen, selbstgemachten Sirup.


    Anderes Beispiel: ich habe dieser Tage bei uns um die Ecke am Wiesenrand Pappeln entdeckt. Glücklicherweise lagen ein paar abgebrochene Äste mit Knospen am Boden. Beim Probieren der Knospen hab ich gemerkt, daß es Balsampappel ist. Ich hab mich sehr gefreut, die Knospen gesammelt, weil die wie Styrax riechen und auch so verwendbar sind, bzw. ich versuch damit auch mal, Süßspeisen zu würzen.


    Das alles sind Beispiele wie meine gelebte lokale Gegenwart aussieht - es könnte Eure gelebte lokale Zukunft sein. Ich kann niemanden ändern, außer mich selbst. Auch bei mir klappt nicht alles auf Anhieb, oder so wie ich es mir vorstelle. Wichtig ist, daß ich diesen Weg gehe. Außdrücklich habe ich keine Antwort auf die Probleme der Welt, aber ich beobachte und finde Antworten auf meine Fragen/Probleme.

  • @ Lebendigkeit, das klingt alles sehr schön. Ich denke, wir sind nicht weit voneinander entfernt. Vieles mache ich auch ähnlich, ich halte selber Hühner, habe dazu einen Hühnerstall selber gebaut, baue Gemüse an, Beeren, Obst, viele Kräuter, mache Essig selber und setze Heilschnäpse an, ich kaufe niemals Fertigprodukte, sondern koche immer mit frischen Zutaten, nichts aus Massentierhaltung.


    Gasheizung haben wir erst seit 1,5 Jahren, zuvor habe ich 30 Jahre lang ausschließlich mit Holz, dass ich selber gehackt und teilweise auch geschnitten habe, geheizt ohne Grundheizung. Deshalb genieße ich jetzt diesen Luxus auch vorgesorgt für das Alter. Aber ich habe noch einen Holzherd in der Küche, mit dem ich in der kalten Jahreszeit heize und auch darauf koche und backe.


    Aber - ich bin weit davon entfernt, Selbstversorger zu sein, es sei denn, ich würde bei den Bauern Überschussernten, auf diese Idee bin ich noch nicht gekommen, denn ich würde es bezahlen wollen, weil ich weiß, dass es viel Arbeit ist.


    Aber es wäre trotzdem zuwenig, denke ich. Denn im Winter wächst bei uns nicht soviel Gemüse und ich hab keinen Keller zum Einlagern, aber ich versuche mich am Gewächshaus, das ich ans Haus angebaut habe.


    Würde ich viele Milchprodukte konsumieren, wie die meisten, wäre das wohl kein Problem, aber Milchprodukte esse ich gar keine, so brauche ich viele Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Kerne, ... und Gemüse, das schaffe ich nicht, selber anzubauen.


    Selbiges beim Fleisch: Ich esse keine Wurst, keinen Schinken, keinen Speck, nur selten Bio Gefügel, das kaufe ich regional, weil ich selber nicht schlachten möchte.


    Kleidung, Schuhe, Schmuck, Kosmetik.... ist mir nicht wichtig, bis vor ein paar Jahren hatte ich immer nur ein Paar Turnschuhe und im Sommer für den Urlaub Sandalen, Kleidung sind meistens immer noch Jeans und T-shirts.


    Was mich interessieren würde: was isst du, wenn du ein Restaurant besuchst? - ich esse da nur vegan, weil da alles aus Massentierhaltung kommt, ich kenne in meinem Umfeld nur ein Biolokal, da esse ich manchmal Fisch oder Fleisch.


    Und auch, wieviel isst du wirklich selbst produziertes, wieviel davon ist zugekauft, wie Brot, Wurst, Milch, Butter, Käse, Fleisch, Fisch...?

    Gewürze liebe ich, da möchte ich nicht auf exotisches verzichten, ebenso auf einen Kaffee morgens, ich hab da auch kein schlechtes Gewissen, denn viele Menschen leben davon, Ich kaufe bei diesen Dingen aber nur Bio bzw. fairtrade.


    Ananas, Bananen, Zitronen Orangen, Feigen, Avocados ... kaufe ich auch, was soll man im Winter sonst an Früchten essen? Immer nur Äpfel? Das ist mir zuwenig, den Luxus gönne ich mir ganz einfach ohne schlechtes Gewissen, denn die meisten essen Fleisch und Milchprodukte, wo das Mastfutter aus Südamerika kommt.


    Meine Zukunftsidee wäre, dass die Menschen in der dritten Welt mehr Geld für ihre Waren bekommen, ich würde auch mehr dafür bezahlen wollen, etwa das Doppelte, wenn dafür Menschen mehr verdienen und Kinder nicht hungern müssen.

    Ich verzichte sowieso seit vielen Jahren auf Luxus wie Friseur, Schminke, Kosmetik, Parfüm, Maniküre, Schmuck, Markenklamotten, Fitnessstudio, Kino, Theater, Tennisspielen oder ähnliches ...



    Mein Traum wäre auch, dass man die Massentierhaltung samt Impfungen verbietet, auch den Import von Futtermittel und den Export von Fleisch bzw. lebenden Schlachttieren, jedes Land soll nur soviel produzieren, wie es selber braucht.


    Dafür sollte man den Bio Anbau von Gemüse fördern, eventuell auch aus dem Ausland, wenn etwas bei uns nicht wächst.

  • Was mich interessieren würde: was isst du, wenn du ein Restaurant besuchst? - ich esse da nur vegan, weil da alles aus Massentierhaltung kommt, ich kenne in meinem Umfeld nur ein Biolokal, da esse ich manchmal Fisch oder Fleisch.


    Wenn wir mal ins Restaurant gehen, bei uns gibt es keines in bio, esse ich, worauf ich Lust habe, auch Fleisch und Fisch. Wir gehen aber selten essen, weil ich besser koche, als die meisten Köche - die leider eher Tütenreißer und Büchsenöffner sind.

    Und auch, wieviel isst du wirklich selbst produziertes, wieviel davon ist zugekauft, wie Brot, Wurst, Milch, Butter, Käse, Fleisch, Fisch...?

    ...zu wenig.


    Das Haus haben wir vor drei Jahren gekauft und ich päpple den Garten immer noch auf, der Boden ist hier extrem schlecht, im Pfälzer Wald und speziell auf dieser Seite des Dorfes.

    Vor dem Kauf bin ich auch nicht auf die Idee gekommen, mir den Boden genauer anzuschauen.

    100% Selbstversorgung haben wir bei Kartoffeln und bei folgenden selbstgemachten verarbeiteten Sachen, bedingt durch meine Sammelleidenschaft und meine freundlichen Nachbarn, bei denen ich ernten darf:

    * Sirup: 60 Flaschen für 1 Jahr

    * Obstkonserven

    * Kuchen und Plätzchen, backe ich selbst

    * fermentierte Sachen, wie Krautsalat

    * die meisten Gewürze/Tees

    * Salate und Toppings, außer der Gatte wünscht mal einen Eisbergsalat

    * Nüsse und Eßkastanien

    * Pilze: trockne ich auch

    * Ofenanzünder: sammle ich selbst

    * und Vieles, was für den Haushalt brauchbar ist - ich schnitze ab und zu Löffel


    Wir essen auch gern Orangen und kaufen die auch im Winter. Als ich Kind war, gabs das alles bei uns nicht, nicht mal Joghurt. Daher bin ich es gewöhnt, im Winter das zu essen, was saisonal da ist:


    * Lageräpfel

    * Obstkonserven

    * Kohl in allen Varianten: Kohlrouladen, Krautsalat, Kohlsuppe - ich lieb das einfach!

    * Lauch, Möhren, Kartoffeln, Eßkastanien

    * milchsaure Gurken, je saurer, je lieber - ich warte, bis die nächste Radieschenernte groß ist, dann will ich unbedingt Radieschen fermentieren


    Was wir zukaufen, ist alles bio, also auch Fleisch und Fisch, das gibt es bei uns einmal die Woche.


    Am allerschönsten ist es für mich, daß ich weiß, wenn morgen die Läden schließen, bin ich fähig, uns gut über die Runden zu bringen, dank Vorratshaltung, Sammel- und Gebrauchswissen. Das hat Michael Machatschek in seinen Büchern gut beschrieben.


    Urlaub machen wir nicht. Mein Wunsch ist es, von hier mal ans Meer zu wandern, zu Fuß. Denn so seh ich am meisten von der Natur, und kann sammeln. Trallali Trallala würde das Kind jetzt singen.


    Tiere zu halten, da bin ich noch nicht so weit - aber schlachten würd ich sie nach einem schönen Leben bei uns schon. Ich liebe Entenbraten. So kaufe ich zweimal im Jahr eine Bio-Ente für ca. 40 €, an einer essen wir 2,5 Tage.

  • Also ich schaffe es nicht eimal, uns mit Salat und Kartoffeln selber zu versorgen, denn ich brauch in der Woche 3 Salatköpfe, das wären ~ 200 Salatköpfe pro Jahr, ich schaffe vielleicht ein Drittel, vor allem im Winter kaufe ich und Kartoffeln etwa 3 kg pro Woche, also 200 kg im Jahr, meine Ernte beläuft sich auf etwa 20 kg und die ist einmalig und ich hab keinen Lagerkeller, ich muss die also aufbrauchen.


    Karotten kaufe ich auch Sackweise, schaffe ich nicht, sie anzubauen, ebenso das andere Gemüse, ich kaufe vieles im Herbst und mache Kimchi für das ganze Jahr über, das wäre etwas für dich, wenn du gerne fermentierst - Kimchi


    Wie groß ist dein Gemüsegarten und wie machst du das mit den Kartoffeln, wie und wie oft baust du die an und wie lagerst du die?

  • Lebendigkeit


    dein Beitrag gefällt mir sehr.


    Im Normalfall können so aber doch die allerwenigsten Menschen leben. Den meisten fehlt dafür schlicht und einfach die Zeit, das Können und das Wissen.


    Regional und saisonal leben dürfen/müssen wir zum Beispiel, weil uns gar nichts anderes übrig bleibt.

    Seit die Grenzen geschlossen sind noch mehr als vorher.

    Das stört uns allerdings wenig, denn die meiste Zeit unseres Lebens lebten wir auch schon so.

    Es sind ja zumeist die sogenannten Erstweltländer, in denen es Obst und Gemüse immer und zu allen Jahreszeiten in Riesenauswahl und auch aus dem Ausland zu kaufen gibt.

    In der Mehrzahl der Länder der Welt ist das nicht so.


    Fertiggerichte kaufen wir nie. Ich würde es auch nicht tun, gäbe es sowas bei uns überhaupt zu kaufen.

    Wir leben "aus dem Glas".

    Da ich gerade dabei bin, mein Depósito aufzuräumen, habe ich spaßeshalber meine Einkochgläser gezählt.

    Gläser mit "Fertiggerichten" stehen 256 im Regal, das meiste davon Halblitergläser.

    Gläser mit Gemüse sind es 127, viele davon Litergläser.

    Gläser mit Obst sind es 97, die meisten davon Twist-Off-Gläser á 750 ml.

    Gläser mit eingekochten Salaten haben wir momentan 68.

    Gläser mit milchsauer eingelegtem Gemüse nur noch 23, da werde ich bald aufstocken.

    Die Flaschen mit den Obstsäften und Sirups habe ich nicht gezählt, es sind aber mehrere hundert.

    Die Flaschen mit den verschiedenen Likören habe ich auch nicht gezählt.


    Ich dörre Obst und Gemüse, mache Joghurt und Quark selber, manchmal auch Frischkäse mit Kräutern.

    Brot backe ichselber, das hiesige ist bestenfalls ungenießbar. Kuchen und Kekse können sie hier zwar sehr gut, ich backe da aber doch selber.

    Marzipan, Pralinen, gebrannte Mandeln/Nüsse, Cappuccinopulver, getrocknete Tomaten und Käse in Öl eingelegt............ alles eigene Herstellung.

    Die Heilkräuter, die ich kenne, sammle ich und verarbeite sie zu Tinkturen, Essenzen und Magenbitter.


    Gemüse bauen wir selber nicht an.

    Da fehlen mir der grüne Daumen und seit einigen Jahren auch die Kraft.

    Ausserdem ist es so, was die Insekten übrig lassen, holen die Vögel, Kaninchen oder Meerschweinchen.

    Wer nicht spritzt, sät und pflanzt nur für die Mitesser. Da kann ich es auch gleich kaufen.

    Wir bauen aber Mandioka, Bohnen, Mais, Maní, Sandía und Kürbisse für den Eigenbedarf an.


    Obst, Nüsse oder andere Dinge kann man hier nicht einfach sammeln gehen, weil der komplette Grund und Boden irgendjemandem gehört. Und niemand ist erfreut, wenn Andere einfach ernten kommen.

    Man kann die Eigentümer fragen, ob sie es erlauben und sehen, was sie sagen.

    Zu uns kommen oft Leute und wollen jagen. Das erlauben wir aber auf keinen Fall. Bisher haben sich alle an das Verbot gehalten. Müssen sie ja wohl. Heimlich geht es nicht. Schüsse sind weithin hörbar.

    Eigentümern von Fischteichen wird aber schon ab und zu mal der Fischbestand gestohlen. Das macht keinen Krach.

    Von Pilzen lasse ich die Finger, damit kenne ich mich nicht aus.

    Holz haben wir genug, da fällt jedes Jahr einiges an und es reicht uns zum Heizen.

    Fleisch kaufen wir vom Nachbarn wenn er schlachtet. Die Kühe sind grasgefüttert, die Schweine laufen draußen rum und können auch suhlen. Die Hühner sind Freigänger und suchen sich ihr Futter überwiegend selber.

    Von ihm kaufen wir auch die Milch.


    Auf Kaffee und Tee möchte ich nicht verzichten, auf exotische Gewürze auch nicht.

    Man muß sich schließlich nicht alle versagen, nur weil es nicht im eigenen Garten wächst oder im Umkreis von 200 km.

    Und soooooo weit sind Argentina und Brazil ja auch nicht weg. 8)


    Ananas, Bananen, Zitronen Orangen, Feigen, Avocados ... kaufe ich auch, was soll man im Winter sonst an Früchten essen? Immer nur Äpfel?

    Hihi, bei uns sind die Äpfel und Birnen die Exoten :pfeifender:

    Ananas und Bananen gibt es das ganze Jahr über, die Zitrusfrüchte von Mai bis September. Aguacate sind im März reif, davon essen wir aber nicht viele, sind nicht soooo unser Ding.

    Mangos dann Dezember und Januar. DA könnte ich mich dann reinsetzen.

    Äpfel und Birnen kommen aus Argentina oder Chile und sind recht teuer. Ebenso Pflaumen und Kiwi.

    Die kaufen wir aber trotzdem, wenn es sie gibt.

    Nur Ananas, Bananen und Zitrusfrüchte sind auf Dauer auch fad. :duck und wech:

  • Fertiggerichte kaufen wir nie. Ich würde es auch nicht tun, gäbe es sowas bei uns überhaupt zu kaufen.

    Wir leben "aus dem Glas".

    Das ist das, was ich eigentlich nicht besonders mag, ich friere eher ein, wenn ich im Herbst Überschuss habe. Aber am liebsten habe ich doch frisch zubereitetes Essen, auch wenn das mehr Aufwand ist.

  • Wow, das klingt ja nach Großfamilie. Da würde mir schon schwummerig, das alles mal essen zu müssen.

    Ich esse auch lieber frisch gekochtes, und als ich früher mal noch begeistert gegartelt hatte, hatten wir manches so im Überfluß, dass mein Mann irgendwann gemeint hat, er rührt jetzt mal ein Jahr keine Zucchini, Kürbis oder Fisolen an, ich solle mein inneres Eichhörnchen doch ein wenig in Zaum halten.

    Seit ich allein bin, lohnt sich das überhaupt nimmer, zumal eine Freundin, der ich gelegentlich helfe, noch mehr Eichhörnchen ist, und mich mehr als reichlich versorgt, mit dem, was sie eh zuviel hat. Da muß ich nicht auch noch was draufsetzen.

  • ich muss zugeben, ich hab es so gelernt, für den Winter und schlechte Zeit vorzusorgen, es kann auch sein, dass es in uns Frauen steckt, alles zu konservieren und für schlechte Zeiten aufheben zu wollen. Einen Teil davon hab ich im Jahr 2000 abgelegt, als viele für den "Weltuntergang" eingebunkert haben. Dann hatten man lange Zeit nur altes Zeugs zu essen.


    Jetzt versuche ich eher, so viel wie möglich frisches einfach direkt zu essen, ich mache nicht mehr unzählige Marmeladengläser und süße Sirupe, es ist mir auch zu viel Zucker und diese chemische Citronensäure halte ich auch nicht gerade für gesund.


    Ich habe von Mai bis Ende Oktober im Garten Beeren und Trauben frisch, davon esse ich jeden Tag. Die restlichen Monate greife ich dann auf exotische Früchte zurück und eben auf eigene Äpfel.

  • ich nenne auch das Eichhörnchen Gen mein Eigen. Dazu kommt eine astrologoische Konstellation, bei der ich mich eben mit "gefüllter Speisekammer" , die beinhaltet natürlich auch Brennstoffe, Hygieneartikel, Werkzeug , "Notwendigkeiten" wie Batterien, Kerzen, Zünder...Nähmaschine und Zubehör, diverses Equipment incl. reichlich Gläser zum Konservieren der Gartenfrüchte, das Wissen wozu und auch Können wie man das meiste selber machen kann oder wen man dafür..zum Tausch.. zur Verfügung hat(Netzwerk)...und maximal mögliche medizinische Selbstversorgung in Diagnose und Therapie.Ich bediene mich des reichhaltigen Angebots an Wildkräutern und

    baue im Garten vorwiegend an, was frisch gebraucht wird, sonst rar und teuer ist und mit dem vorhandenen Platz auskommt ja und einige "Liebhabereien" halt.(Salate, Kräuter, Gurken, Zucchini , Paradeiser,Paprika, Fenchel, Karotten rote Rüben, diverses Kohlgemüse, Sellerie, Pastinaken, Yakon, Rettiche, Beeren,..ziemlich alle, dies bei uns gibt.. wie Maibeeren, Erd-Him-Brom- Maul-Stachel-Holunder und Heidelbeeren, Ribisel, Felsenbirnen, Dirndl, Hagebutten,.. Obst..Äpfel, Kumoi, Wein,Kirschen, Marillen, Pfirsiche, Zwetschken,Quitten, Nüsse,), denn der Weg zum nächsten Markt ist 10km und das lohnt nicht, für den wegen jedem Salathäupl ins Auto zu steigen, denn mit Öffis gehen Stunden drauf und die nächste Haltestelle wär auch 3km entfernt. Kartoffel kaufe ich in Bioqualität zu(50ct), ebenso Karotten und rote Rüben und etwas Kraut zum Einlagern.

    Ich mache auch viel "fast food" in Gläsern ein, trockne und friere auch ein. Tiere haben wir nicht zum Essen, ich kaufe das BIO Fleisch ab Hof bei Schwägerin und die Eier zu. Honig hat der Nachbar, dessen Bienen ich "meine Weide" zur Verfügung stelle. Brot baCKE ICH NICHT; DA GIBT ES ANDERE; DIE DAS BESSER KÖNNEN, ich bring schon eines zusammen, aber alles muss man nicht selber machen, dafür mache ich den Speck selber.

  • Aber am liebsten habe ich doch frisch zubereitetes Essen, auch wenn das mehr Aufwand ist.

    Das heisst ja nicht, daß ich nicht frisch koche.

    Das mache ich natürlich auch.

    Oft koche ich jedoch einen großen Bräter oder Topf voll, nehme davon Portionen für 2 Tage ab und den "Rest" koche ich ein.

    Das Eingekochte schmeckt aber genauso wie das frisch gekochte.



    Wow, das klingt ja nach Großfamilie. Da würde mir schon schwummerig, das alles mal essen zu müssen.

    Wir sind nur zu Zweit.

    Und das bekommen wir schon gegessen.

    Das wird rotiert. Ebenso wie die trockenen Vorräte.

    Da habe ich mein System.

    Es ist also nicht so, daß ich einkoche und das bleibt dann für schlechte Zeiten und wird nicht angerührt.


    ich friere eher ein,

    ich habe auch einiges eingefroren.

    Aber davon wollte und will ich eigentlich weitgehend wegkommen und koche deswegen mehr und mehr ein.

    Zum Einen weil man nur zum (ein)kochen Energie braucht und danach können die Gläser jahrelang im Regal stehen und im Gegensatz zum Einfrieren braucht man keine Energie mehr.

    Zum Anderen auch wegen der Stromausfälle.

    Die Gefriergeräte halten zwar die Kälte locker bis zu 72 Stunden, wenn man sie nicht öffnet, aber danach beginnen sie abzutauen und all die guten Sachen drohen zu verderben.

    Den Sachen im Glas macht es nichts aus.


    Deshalb ließ ich mir 2013 und 2014 jeweils einen Kubikmeter Einkochgläser samt Zubehör kommen.

    Inzwischen konnte ich auch noch eine schöne Anzahl Einkochgläser der alten Art bekommen, die ich samt dem Einkochautomaten von einem Rückwanderer kaufen konnten.

    Davon habe ich jetzt also zwei, mit Entsafteraufsatz.

    Einen Einkochtopf, den man auf dem Herd betreiben kann, habe ich auch, der steht aber ganz oben auf dem Regal. Solange wir Strom haben, werde ich die Automaten benutzen. Die sind viel bequemer zu handhaben.

  • Ich gehöre auch zur Gattung Eichhörnchen. Und ich wecke viel ein. Die Konsistenz des meisten Gemüses gefällt mir nicht, wenn es eingefroren war, Bohnen und Möhren z.B.
    Gemüse als Beilage oder Suppen kocht man ja eh und ich sehe da keinen "Verlust an Inhaltsstoffen", wenn man dazu Eingewecktes verwendet.
    Ich mache es wie Kavurei, koche oft größere Portionen und wecke davon dann ein.
    Dieses Jahr bin ich sehr froh, einen gut gefüllten Keller zuhaben, denn hier ist die komplette Obsternte erfroren. Kirschen, Birnen, Reneclauden, Mirabellen, Nashi... hängt alles schwarz am Baum, die Apfelblüte erfroren, der Nussbaum ein einziges Trauerspiel, Wein und Maulbeeren erfroren... sowas habe ich in den 41 Jahren hier noch nicht erlebt. Es friert schon mal in die ein oder andere Blüte, aber dass komplette Fruchtansätze Mitte Mai erfrieren, ist ein Novum und bleibt hoffentlich einmalig. Ein Tag Regen bei Null Grad, kurze Schneeschauer, eine Nacht mit -4°C, das war's.

    Nun ersetzen zwar eingeweckte Kirschen nicht frisch Geerntete, aber besser als nix...

    Ansonsten kaufe ich möglichst regional und saisonal. Also ich käme nie auf die Idee, im Dezember Kirschen aus Peru zu kaufen. Kaffee, Gewürze, Kakao... möglichst bio, demeter, fair trade. Sowas wie Schokolade eher selten, aber wenn, dann von einer kleinen Manufaktur und nicht von Milka. Honig vom Imker gegenüber.
    Ich habe auch nicht das Gefühl, auf etwas zu verzichten, wenn ich keine Avocado oder Mango oder Pangasius oder Gurken im Dezember oder.... esse. Hätte ich da Appetit drauf, würde ich das kaufen, wenn es finanziell möglich wäre, das in guter Qualität zu bekommen, denn Müllschlucker bin ich keiner, dass ich möglichst viel möglichst billig in mich reinstopfen muss.
    Mir ist aber ziemlich egal, was andere kaufen oder nicht. Ich möchte mich für nichts, was ich tue oder lasse rechtfertigen müssen und so muss sich auch niemand vor mir für seine Gewohnheiten rechtfertigen.

    edit: früher habe ich alles vom Hand -also mit Messer und Reibe verarbeitet. Mittlerweile genieße ich den Luxus, dass mir gute Küchenmaschinen das Gemüse innerhalb von Sekunden zerkleinern und der Brotteig von einer Maschine geknetet wird. Zeit ist für mich ein kostbares Gut geworden und da selektiere ich gut, womit ich die verbringe.

  • ... Brot baCKE ICH NICHT; DA GIBT ES ANDERE; DIE DAS BESSER KÖNNEN, ich bring schon eines zusammen, aber alles muss man nicht selber machen, dafür mache ich den Speck selber.

    geht mir auch so, vor allem, ich will kein Brot miit Hefe, das könnte ich noch, aber mit Sauerteig gelingt es mir nicht besonders.

    Also kaufe ich es.

    Es gibt auch vieles, wie Zwiebel und Knoblauch, da brauche ich Unmengen, ich schaffe es nicht, das selber anzubauen, auf der anderen Seite mache ich Essig und Kräuterschnaps, mit dem Geld kann ich das alles kaufen, was ich nicht anbaue.

    Ich denke, so haben das die Menschen früher auch gemacht, der eine kann das, der andere das, sie haben getauscht, dafür später Schuldscheine und dann Geldscheine erfunden.

    Das Problem ist ja nur, dass der Staat überall zuviel mitnaschen will und dass man für Gemüse, Beeren, Obst, Nähsachen, Strickwaren u.a. Handarbeiten ... nicht genug Anerkennung (Geld, Gegenleistung .... ) bekommt, weil vor allem Frauen in der Geschichte fast immer gratis gearbeitet haben und das jetzt eben Billiglohnländer übernommen haben.

  • edit: früher habe ich alles vom Hand -also mit Messer und Reibe verarbeitet. Mittlerweile genieße ich den Luxus, dass mir gute Küchenmaschinen das Gemüse innerhalb von Sekunden zerkleinern und der Brotteig von einer Maschine geknetet wird. Zeit ist für mich ein kostbares Gut geworden und da selektiere ich gut, womit ich die verbringe.

    Meine Bosch Küchenmaschine hat inzwischen gut 30 Jahre auf dem Getriebe.

    Ich brauche sie nicht so oft, aber wenn, dann freue ich mich, daß ich sie habe.

    Da ging dann vor 2 Jahren der Mitnehmer, der das Schneidegut weiterbewegt kaputt. Einer der Plastikflügel brach ab.

    Ich wollte das Ersatzteil bei der Firma bestellen. Es gibt es noch. Aber eine Weltfirma wie Bosch brachte es nicht fertig, ein nur wenige Gramm wiegendes Teil in einen wattierten Umschlag zu stecken und mir das - selbstverständlich gegen Vorkasse und Erstattung des Portos - hierher zu schicken.

    "Wir veschicken nicht ins Ausland!" Punkt.

    Das verstehe ich wirklich nicht. Denn für sie bestünde kein Risiko, da ich alles im Voraus bezahlen würde, und ein Mehraufwand wäre es auch nicht.

    Also bestellte eine Freundin das Teil für mich und brachte es mir im Handgepäck mit.

    Ich möchte diese Maschine nicht missen.

    Genausowenig wie die Teigknetmaschine. Gebraucht gekauft und schon zwei Mal von unserem genialen Techniker repariert, obwohl es dafür keine Ersatzteile zu kaufen gibt.

    Ich werde auch nicht mit dem Einkochtopf auf dem Herd herumpfriemeln, solange es Strom gibt und ich dafür die Einkochautomten hernehmen kann.


    Mir ist aber ziemlich egal, was andere kaufen oder nicht. Ich möchte mich für nichts, was ich tue oder lasse rechtfertigen müssen und so muss sich auch niemand vor mir für seine Gewohnheiten rechtfertigen.

    So sehe ich das auch.

    Ich rede niemandem rein und erwarte das von anderen mir gegenüber auch.

    Ich wundere mich zwar, wenn Menschen Unmengen an Sachen in sich reinstopfen, nur weil sie billig sind, aber was geht mich das an?

    Genausowenig verstehe ich, daß Menschen, die vorher nicht rauchten, hier plötzlich damti anfangen, nur weil die Zigaretten so billig sind ( eine Stange mit 10 Schachteln á 20 Zigaretten der beliebtesten Marke unter den Europäern kostet umgerechnet 3,50 € ).


    Obwohl mir die meisten europäischen Bekannten sagen: Was machst du dir die viele Arbeit mit dem Einkochen und selber machen?

    Das kann man doch billiger kaufen!

    Kann man nicht!

    Wenn ich als Beispiel das Brot nehme ( das man hier echt nicht essen kann ). Da kostet das Kilo fast ungenießbares Pappebrot 4 200.- Gs.

    Ein Kilo Mehl kostet 2 600.- Gs, die Hefe dazu 500.- Gs. Salz und Wasser kann man vom Preis her vernachlässigen.

    Also kostet mich das selber gebackene Brot weniger UND es schmeckt.

    Beim Roggensauerteigbrot ist es noch auffälliger. Das gibt es nur vom deutschen Bäcker in der Hauptstadt. Der nimmt für ein 750 g Brot 20 000.- Gs.

    Für ein Kilobrot, selbstgemacht, brauche ich ca. 6 000.- Gs.

    Davon abgesehen, daß ich vieles von dem, was ich selber mache, gar nirgends kaufen kann, weiss ich zumindest, was in meinen Sachen drin ist und was nicht.

    Zudem freut es mich, wenn ich vor dem Regal stehe und meine selber hergestellten "Schätze" betrachte.

  • Wie groß ist dein Gemüsegarten und wie machst du das mit den Kartoffeln, wie und wie oft baust du die an und wie lagerst du die?

    ...ich würde den Gemüsegarten eher als wildes Durcheinander beschreiben - ich sähe durcheinander, außer die Kartoffelbeete. Die sind ca. 1 x 1 m im ganzen Garten verteilt.

    Ich leg die ersten ziemlich zeitig im März unter Erde, dicken Mulch und Brennnessel, die kann ich im Juli als Frühkartoffeln ernten. Dann immer so nach und nach ein Beet, sind ja schnell gesteckt.

    Wo Kartoffeln wuchsen, dünge ich im Jahr darauf mit Pferdemist und bau erst im übernächsten Jahr wieder Kartoffeln an.

    Wir brauchen aber auch nur so 60 - 70 Kilo im Jahr.

    Gelagert werden sie in einem Holzschrank, der an der Nordseite des Hauses steht und wenns ganz kalt wird (war es dieses Jahr aber nicht) im Wasserkeller in Kartoffelschütten.


    Ach ja, Salat - sammeln wir oft wild, oder Löwenzahn aus dem Garten, und bei uns wächst die Petersilie ziemlich gut, kommt immer wieder, da gibts auch gern Petersiliensalat.