die bucklige Welt

  • Ich weiß nicht, ob es da bald mehr zu erzählen gibt - zu erleben gibt es auf jeden Fall viel!! :):) Aber woanders passt es noch weniger hin ....

    Die erste Lehre, die wir schon im Herbst gezogen haben, ist auf den ersten Blick banal:

    Wenns bucklat (bergig) ist, braucht man keine Scheibtruhe, sondern eine Bucklkraxn.Kennt jemand das hochdeutsche Wort dafür? Gott sei Dank gab es im Schuppen eine alte, das ist ein tolles Ding - eine Art Rucksack aus Weide, positioniert man am Rücken und kann so einiges an Abfall bzw. Ernte transportieren, denn über die Wiesen, die allesamt steil sind, geht es anders kaum!

    und das andere ist lustig: ich frage mich, was tut man am Land im Winter ??

    jetzt macht es plötzlich Sinn für mich, dass man im Winter instinktiv eher faul ist und viel mehr schläft als im Sommer.

    Es gibt da auch einen Jahreszeitenrhythmus!

  • Rückentragekorb, Kiepe
    Tonnenweise habe ich darin Kaninchenfutter und andere Sachen geschleppt. Kiepe auf den Rücken, Sense und Rechen über die Schulter und los gings. Selbst Einkäufe habe ich als Kind über 3km so nach Hause tragen müssen. Zum Bäcker? Mit Tragekorb. Der Korb größer als das Kind.

  • oh weya, hab da ja ganz angeberisch ein eigenes Thema eröffnet gehabt, und nix mehr geschrieben ^^^^

    Wir sind zur Zeit fast dauernd draußen, haben den Garten vergrößert, auch Blumenbeete angelegt und so...

    Jetzt hab ich eine Frage. Das Haus ist ja alt, seit wir regelmäßig heizen, gibt es keine Feuchtigkeit mehr drinnen, aber ganz trocken wie ein Haus in der Stadt ist es nicht - der Außenputz bröckelt ziemlich. Die Nachbarn haben gesagt, wir müssen vor dem Winter frisch verputzen, damit das Haus geschützt ist. Ist das so? Also Außenputz ist wichtig, um das Haus zu schützen?


    Der Nachbar hat auch gesagt, die haben da einen "wasserdichten Plastikputz" draufgehaut, den kann man so schwer reparieren, weil es an der Stelle immer wieder runterbricht. Wir sollten mal alles runter und neu verputzen - ?? hmmm, das wäre viiiiiel und eigentlich bin ich durch kaulli zu diesem post animiert worden


    Ich wollte gestern noch einen Innenputz kaufen, den billigen um ein paar Euro.

    Es gab im Lagerhaus nur mehr den teuren weißen Außenputz, den man auch für Innen verwenden kann, für 25 kg habe ich etwas über 18€ bezahlt. Zum Glück brauche ich nicht mehr mehr, habe letzte Woche 5 Säcke zu je 40 kg verarbeitet.

    Ob wir da überhaupt noch was gscheites bekommen??

    Kann mir jemand einen guten möglichst natürlichen Außenputz empfehlen? Also dass die Wände geschützt sind, aber trotzdem "atmen" können? Eigentlich ist mein Mann vom Bau, er könnte das schon selber machen, aber die Auswahl, welchen Putz wir nehmen ist halt etwas heikel oder ich bin "deppert" (hysterisch, hihi ;) ) - auf der Baustelle nimmt man nicht unbedingt das, was ich, die am liebsten ein Holz-Lehm-Haus hätte, nehmen tät .... :pfeifender:

    Das Haus ist ja auch eigen, viel selbergemacht, da will ich auf keinen Fall etwas zerstören!!


    Heizen ...... müssen wir dort noch immer, vor allem nachts. Die Ölheizung ist leer geworden und wir haben das ganze Haus halbwegs warm bekommen mit dem Tischherd, der in der Küche unten steht! war schon faszinierend für mich, denn die Küche ist einer von ca. 8 Räumen! Wir denken, wenn wir noch einen Holzofen reinstellen, könnten wir aufs Öl sogar notfalls verzichten, ohne frieren zu müssen. Ofen haben wir schon - steht halt in unserer Fischerhütte am anderen Ende Niederösterreichs.


    Aber jetzt mal: Putz kaufen!

    und weiter umstechen, Erdbeeren setzen, Sanddorn, Rosen und Berberitzen (die warten schon in Wien am Balkon).


    Gestern haben wir fliegende Ameisen gesehen - von den Waldameisen, die sind groß!

  • Kann mir jemand einen guten möglichst natürlichen Außenputz empfehlen?

    Ich nehme einfach "Außenputz", das ist ein mineralscher Putz, weiß ist er viel teuer als grau, dafür muss man nicht unbedingt malen.

    Kunstharzputz wird meist auf Styrophorplatten aufgezogen.

    Beim Innenputz ist oft Gips dabei, das eignet sich nicht für Außen, zieht Wasser an und dann springt er ab.


    Ich würde alles, was locker ist abschlagen und einen dünnen "Vorspritzer" machen, damit der nächste Putz besser hält.

  • Lehmputz für außen und innen wäre für mich das A und O. Ist zwar sauteuer aber langlebig und gut gegen Schimmel.


    Alternative Kalk außen und Lehm innen.

    "Erst wenn der letzte Laden geschlossen, das letzte Buch geschreddert, der letzte Bargeldschein verbrannt wurde,

    werdet ihr feststellen, dass man Freiheit nicht digitalisieren kann." (Ken Jebsen)




  • Lehmputz für außen und innen wäre für mich das A und O.

    ich kenne nur die Lehmhäuser in Ungarn, die meisten schimmeln, kann aber daran liegen, dass nicht regelmäßig geheizt und gelüftet wird.


    Ich hab vergessen zu sagen, ich hab als Grobputz einfach Mörtel genommen, obwohl der schlechter klebt, ist billiger und fester, man muss nur ordentlich fest werfen.