Pilzsaison 2021

  • Im Wienerwald und im Burgenland sollen schon die ersten Steinpilze gefunden worden sein, auch von einzelnen Eierschwammerln wird berichtet.

    Im Supermarkt gabs heute auch Eierschwammerl - aus Bulgarien.

    Hier ist noch rein garnix, nichtmal giftige.

    Wie siehts bei auch aus? Streckt schon wer das Kopferl raus?

  • Im Wienerwald und im Burgenland sollen schon die ersten Steinpilze gefunden worden sein, auch von einzelnen Eierschwammerln wird berichtet.

    Ist es für Steinpilze nicht viel zu früh? Die wachsen bei uns immer erst ab August und Eierschwammerl ab Ende Juni.

    Ich hab noch welche vom letzten Jahr eingefroren.

  • Ist es für Steinpilze nicht viel zu früh?

    Hätte ich auch gedacht.

    Aber offenbar gibts alles - auch Morcheln im Schnee auf der Alm


    https://www.pilzforum.at/index…h%C3%B6he-1648m/&pageNo=2


    Kenn die bisher nur aus Aulandschaften mit Laubwäldern.

    Hab hier nun vor kurzem einen kleinen Verhutzelten gefunden. Eine Nachbarin hat mir gesagt, die wachsen eh zuhauf hier, aber ein pensionierter Briefträger aus der Nachbarschaft kassiert die alle so zeitig in der Früh ein, dass nix mehr da ist, wenn normale Leute aufstehen :(

  • auch von einzelnen Eierschwammerln wird berichtet.

    ich hab keine Schwammerl gesucht, da trau ich mich nicht drüber - obwohl Eierschwammerl ....

    warst du es, die gesagt hat, am Wechsel gibt es die? Mariensee vielleicht? werde mal mehr die Augen offen halten! Schwarzbeeren haben wir entdeckt - aber die sind noch nicht reif.

    Haben Eierschwammerl auch giftige Doppelgänger?

  • am Wechsel gibt es die?

    Die gibts eh fast überall, nicht nur am Wechsel, aber da halt besonders viele, wenns ein gutes Jahr ist.


    Haben Eierschwammerl auch giftige Doppelgänger?

    Eigentlich nicht, am ehesten kann man sie mit Semmelstoppelpilzen verwechseln, die sind aber nicht giftig, nur zäh und hart - ich nehm sie nicht. Aber wenn du sie so gar nicht kennst, laß sie auf jeden Fall von Einheimischen anschauen - oder du (ihr) geht mal mit.

    War heut eh wieder im "Revier" - absolut nix. Hab dafür Tannenwipferl gesammelt, haben gleich ein ganz anderes Aroma als die naßkalte Soße der letzten Zeit.

  • Die Tannenwipferl köcheln vor sich hin, in der Küche riechts grad wie im Hochwald.

    Später seihe ich sie ab, gebe Zucker dazu und Zitronensaft, und laß es weiter eindicken, bis es sirupartig ist - so jedenfalls das Rezept.

    Theoretisch müsste man auch Bonbons draus machen können, wenn man kleine Portionen im Backrohr weiter trocknet?

    Schon mal jemand probiert?

  • nach der Physio heute gleich mal einen Spaziergang in den Wald machen.

    :D 25 Minuten Faszien bearbeitet um Hals und Schulter, ich war erledigt bis abends, hab mich mit dem Kater ums beste Plätzchen auf dem Sofa gestritten. :D Ich hätte nicht gedacht, dass das den Körper so beansprucht! Allerdings habe ich die vorausgesagten Schmerzen heute nicht, aber auch keine Zeit für Wald. Muß mich ums Gras kümmern, wenn es da noch mal reinregnet, hab ich verloren...

  • Hab heute den ersten Täubling gefunden - noch etwas klein und ein wenig angefressen, hab die "Beute" aber trotzdem mitgenommen und gebraten.

    Bin schon in der Früh los, aber ich merke auch, ich bin nicht mehr so "geländegängig" wie früher, und sehen tu ich auch grottig schlecht inzwischen, vor allem, wenn alles so braun in braun ist - altes Laub, Erde, da muss mich ein Pilz fast anspringen oder ich muß drüber stolpern, dass ich den überhaupt sehe.

    Und so hab ich halt einige Pflanzen, die ich nicht kannte, zum Bestimmen mitgenommen, einen größeren Bestand von gerade blühenden Tollkirschen hab ich auch entdeckt, sah fast aus, als wären sie gepflanzt worden, keine Ahnung, ob die noch irgendwie verwendet werden.

    Jedenfalls schauts endlich nach Sommer aus, vielleicht knacken wir heute die 30°.

  • Hab grad noch eine "Fuhre" Fichtenwipferl am fertigköcheln, diesmal mit Rohrzucker.

    Die Tannenwipferl schmecken - glaub ich - besser, aber mal abwarten, bis sie fertig sind.


    Schwammerl ist mir keins begegnet, obwohl es - gefühlt - eh dauernd geregnet hat, ist es stellenweise doch recht trocken.

    Das Sphagnum - Moos ist ziemlich ausgetrocknet, und an Stellen, die ich von früher kannte, ist es überhaupt weg. :(

  • Heut hab ich ein paar Trameten gefunden, und nachgeschaut, ob die zu was gut sind


    ...auf der von Dir angegebenen Website steht ja schon in etwa, wozu die gut sind.


    Schmetterlingstrameten sind roh ungenießbar. Man kann sie als Pulver oder Flüssigextrakt einnehmen (die werden auch so industriell verkauft).


    Schmetterlingstramete-Extrakt herstellen: 3 bis 5 Pilze ca. 4 bis 5 Stunden ca. in 1,5 Liter heißem Wasser ausziehen lassen. D.h. das Wasser sollte knapp vorm Köcheln gehalten werden. Wer mehr Konzentrierung wünscht, läßt halt mehr Wasser verdampfen.

    Für die Aufbewahrung dann mit hochprozentigem Alkohol mischen, dann kann mans tropfenweise als Kur nehmen.


    :pfeifender: Ich frage mich gerade, ob ich nicht morgen schnell gemütlich einen Schmetterlingstramete-Sirup herstelle, falls ich an der Stelle noch welche finde.


    Das Pulver kann man auch in Gelkapseln geben und die Kapseln einnehmen. Pulver hab ich noch keins hergestellt.


    Ich würde entweder die Pilze gar kochen und dann trocknen, oder sie kleingeschnipselt in der Pfanne trockenrösten, so ähnlich wie bei Eichel- oder Eßkastanien-Kaffee Zubereitung.


    Bei so ungewohnten Pilzformen ist die Zubereitung ein Rantasten und Probieren.


    Wie immer gilt: nur die Pilze verwenden, die man sicher erkennt. ;-)

  • :pfeifender: Ich frage mich gerade, ob ich nicht morgen schnell gemütlich einen Schmetterlingstramete-Sirup herstelle, falls ich an der Stelle noch welche finde.

    Trameten kann man das ganze Jahr über finden, aber erst jetzt kommen die frischen, wenn die Unterseite schon ziemlich vergammelt ist, soll man sie nicht mehr für Heilzwecke verwenden. Mein heutiger Fund taugt nur mehr zur Deko, obwohl sie von oben recht manierlich ausschauen.

  • Hab heute den ersten Täubling gefunden - noch etwas klein und ein wenig angefressen, hab die "Beute" aber trotzdem mitgenommen und gebraten.

    Bin schon in der Früh los, aber ich merke auch, ich bin nicht mehr so "geländegängig" wie früher, und sehen tu ich auch grottig schlecht inzwischen, vor allem, wenn alles so braun in braun ist - altes Laub, Erde, da muss mich ein Pilz fast anspringen oder ich muß drüber stolpern, dass ich den überhaupt sehe.

    ich werde diesen sommer an meine kindheitspuren anknüpfen.

    wir werden mit einem wohnwagen auf unserem waldgrundstück urlaub machen.

    meine gesamte kindheit von 7-17 jahren haben wir in einem haus auf rädern , welches mein vater in den den 60ziger jahren gebaut hat, die geamten ferien verbracht. wir sind wochenlang auf dem bauch in schonungen gekrochen und haben pfifferlinge gesucht und gefunden.

    es gab auch viele steinpilze und maronen.

    ich kannte auch birkenpilze und hallimasch. die liebte meine mutter, die jeden tag pilzpfannen gebraten hat.


    ich selber nehme nur die mir bekannten pilze und freue mich schon auf die ferien. die enkelkinder kommen mit.


    ich bin auch nicht mehr so geländegängig, weil ich keinen hund mehr habe und nordic walking für mich die letzte zeit ausgefallen ist...ich trage halt keine maske.


    die trameten gibt es hier in der nähe auch. habe aber noch nie etwas damit gemacht.

    danke für die superseite und die anwendungshinweise.