"Blackout" geistert durch die Gazetten..

  • https://www.google.com/search?…Aw&biw=1366&bih=615&dpr=1


    Seit einiger Zeit geistert wieder der "Blackout" durch den Blätterwald, man solle für mind. 14 Tg. Lebensmittel vorhalten.

    Im Servus TV wurde gestern gesagt, man rechne Anfang Jänner damit, DE würde Kraftwerke, die die Grundlast sichern, abschalten, ohne Alternativen zu haben, wos denn dann herkommen soll. "Vogel zeigen" Bei uns würde der Stromausfall ca. 14 Tg. dauern, in DE länger, Millionen Tiere würden sterben, es gäbe dann für längere Zeit kein Fleisch, und etc.

    Jetzt haben wir das eh schon länger und immer wieder gehört, aber so beknackt, wie mittlerweile alles läuft, gut möglich, dass die einen Gang in der Eskalation hochschalten, und aus dieser Richtung mal Gas geben...

  • Ja, mir fällt auch auf, dass das Thema in letzter Zeit in vielen Medien heftig umworben wird. Wie geht das mit dem "herbeibeten"?:/ Nur ist er ja objektiv betrachtet immer im Bereich des Möglichen und mit der ganzen "Energiesituation" auch ziemlich wahrscheinlich, dass es mal finster wird...oder? man drückt halt die entsprechenden Knöpfchen! Man weiß ja, wie es geht.

    Wir sind zwar nicht bedroht zu verhungern, verdursten oder zu erfrieren, aber brauchen tu ich ich ihn auch nicht und im Winter schon gar nicht. Vielleicht soll die Aufmerksamkeit von etwas anderem abgelenkt werden? Verdienen läßt sich für einige Sparten damit auch ganz gut.

  • und keinen Holzofen zum Heizen.


    Dieser Ofen sollte in den Sperrmüll

    Die Arbeiter haben ihn mir raufgeschleppt und auch gleich angeschlossen, heizt wie die Hölle

    Hab probeweise Wasser aufgestellt, wallend kochen tuts nicht, aber leise köcheln, reicht im Prinzip, und mehr kann ich momentan nicht einheizen, sonst hab ich hier ne Sauna

    Die Wasserversorgung hier ist leider kein Hochquellwasser, sondern eine lokale Quelle mit Pumpstation, werd mich erkundigen, obs da Notfall - Generatoren gibt.

  • Russland hat genügend Gasvorräte, leider hat sich die EU eingemischt:


    https://www.europarl.europa.eu…ipelines-aus-drittlandern


    und versucht nun im Gegenzug RU für die Lage am Markt verantwortlich zu machen.


    Einfach unterirdisch.

    "Erst wenn der letzte Laden geschlossen, das letzte Buch geschreddert, der letzte Bargeldschein verbrannt wurde,

    werdet ihr feststellen, dass man Freiheit nicht digitalisieren kann." (Ken Jebsen)




  • wir haben eine neue gasheizung. an sich ganz prima, aber die gasvorräte in rußland sind nur zu 70 % gefüllt und leider bestellen die europäer nicht genug. es wird wohl knapp werden.


    wir haben leider keinen holzofen mehr.

    Dann geht ein Campinggrill zum Wasser+Suppe wärmen auch.. Dafür sollen dann auch entsprechende Gas-Kartuschen da sein.,, die brauchen nicht viel Platz. .ist Balkon oder Garten vorhanden,, kann man auch einen größeren Griller oder eben Feuerstelle einrichten. Man braucht dann halt das entsprechende Geschirr dazu. Kessel, größere Töpfe, eiserne Pfannen. Dienlich sind auch Thermoskannen und andere Isolierbehälter.

  • Alles in Richtung Grill aber am besten nur draußen verwenden!

    Campinggaskocher mit kleinen Gaskartuschen anschaffen, das läßt sich in der kleinsten Wohnung unterbringen und wäre auch "mobil".


    Ich koche Zeit meines Lebens auf Gas, lange 2flammiger transportabler Herd und 5-kg-Gasflaschen, dann 4flammiger Herd mit Flaschen (immer noch im Nebengebäude "für den Notfall") und nun 4flammiger Herd, angeschlossen an unseren Gasheizungstank.

    Selbiger natürlich noch im Frühsommer aufgefüllt, Preisaktion unseres Anbieters, wobei der Gastank unser eigener ist, wir könnten bei der Gasbestellung auch "fremd" gehen, aber der bisherige freie hat immer wieder gute Aktionen.

    Wir dachten im Frühsommer (zu Recht): "Selbst wenn es noch einen my günstiger werden sollte - was man hat, hat man. Geldwert gegen Sachwert getauscht."

  • Mit Holzofen in der Küche und Kachelofen im WZ frieren und hungern wir auch nicht. Die Asche kann man dann auch noch in Waschpulver verwandeln. halber Küberl mit Wasser aufgefüllt, stehen lassen und dann nach 1 Tag abfiltern> starke Lauge..pH prüfen (kann bis 14 gehen! Vollwaschmittel hat ca 10-12)und ev. verdünnen.

  • Da die meisten Zentralheizungen ohne Strom nicht funktionieren, nützen auch volle Gas- oder Öltanks bei einem Blackout nicht.

    Daran denken die meisten Menschen nicht.

    Richtig! Und deshalb gibt es hier noch immer ganz altmodisch unsere gute Zentralschwerkraftheizung, die wahlweise mit oder ohne Umwälzpumpe betrieben werden kann.

    Einschienig sind wir hier bei Heizung, Wasser und Strom nie "gefahren".


    Schlimmer aber dürfte die Abwassergeschichte bei Stromausfall werden (für uns weniger, wir haben auch da Vorsorge); in unserer Kleinstadtt "durften" sie das im Sommer schon mal für 12 Stunden probieren. Der Wasser- und Abwasserbetrieb hat dann Notstromaggregate betrieben, Dieselvorräte dafür enden erfahrungsgemäß aber auch irgendwann^^.

  • Dieselvorräte dafür enden erfahrungsgemäß aber auch irgendwann

    Vor allem, weil auch die Tankstellen ohne Strom nicht mehr funktionieren.


    Die meisten modernen Heizungen werden allerdings ohne Strom nicht mehr funktionieren und die Menschen dann trotz voller Gas-, bzw. Öltanks im Kalten sitzen.

    Das Wasser wird genauso schnell versiegen, weil ohne Strom die Pumpen nicht gehen.

    In vielen Gemeinden wird inzwischen das Abwasser elektrisch abgepumpt, da lauert schon die Seuchengefahr, wenn der Dreck überläuft.

    Sobald die Aggregate der Hospitäler nicht mehr laufen, beginnt das Große Sterben.

    Zuerst die Patienten auf der Intensivstation, dann diejenigen, die nicht mehr operiert werden können, die Pflegebedürftigen und chronisch Kranken werden die Nächsten sein, sobald kein Nachschub an Medikamenten mehr vorhanden ist.

    Viele Menschen werden bei Plünderungen und Überfällen ums Leben kommen. Sie werden sich wegen eines Kanten Brotes die Schädel einschlagen, usw.

    Wer Vorräte besitzt, sollte sie auch verteidigen können, denn sonst hat sie bald derjenige, der sie sich mit Gewalt aneignen kann.

    Ich glaube, die meisten Menschen können sich gar nicht vorstellen, was so ein Blackout für Auswirkungen haben wird.

    Das wird keine nette Grillveranstaltung bei Kerzenschein, sondern ein brutaler Überlebenskampf.

    Gewinnen werden diejenigen, die sich und ihre Familie samt Hab und Gut mit der Waffe in der Hand verteidigen können.

    Und das werden dann wohl eher nicht die verweichlichten, waffenlosen Europäer sein.

  • Gewinnen werden diejenigen, die sich und ihre Familie samt Hab und Gut mit der Waffe in der Hand verteidigen können.

    Kumpel im Nachbardorf, Polizist, hat angeblich zumindest zeitweise Schießeisen zu Hause.

    Notfallmäßig kaum Vorsorge, hat er schon festgestellt.

    Männe meinte zu ihm: "Du bist uns dann jederzeit willkommen, ABER NUR MIT KNARRE!"^^

  • Gerade heute in einer Garten/Einkochgruppe als Antwort auf die Frage, was man bei Blackout mit Gefriersachen macht, gelesen:

    "Wir leben in einem zivilisierten Land, da dauert ein Stromausfall nicht länger als ein Gewitter"

    und man soll sich doch lieber Gedanken um die Menschen machen, die gerade aus Kriegsgebieten flüchten müssen, anstatt sich mit solchen Schwurbeleien zu beschäftigen. Das war der Tenor von über 150 Antworten.

  • "Wir leben in einem zivilisierten Land, da dauert ein Stromausfall nicht länger als ein Gewitter"

    Vielleicht haben sie ja sogar recht. Mir ist ein älterer Artikel zum Thema untergekommen, da hieß es auch, es wäre eine Sache von ein paar Stunden, bis alles wieder hochfährt. Unsere "Inselkraftwerke", wie Kaprun und die Maltakraftwerke in Kärnten wären sogar in der Lage, jedes beliebige Kraftwerk in Europa binnen kurzer Zeit wieder hochzufahren, wenn sie Strom von auswärts dazu benötigen.

    Ich halte es schon auch für denkbar, dass einfach am nächsten Drama gebastelt wird.

  • Ne, sie haben nicht recht.

    Die Netze haben eine ziemlich genau ausgelegte Netzfrequenz, wenn alles verrückt spielt (Manipulationen sind auch von außen möglich! s. Blackout von Marc Elsberg), gehen Haufen Schaltelemente u.ä. kaputt.

    Ein Elektriker, der nicht völlig den "Tunnelblick" hat, kann sowas sehr gut erklären.


    Das im Moment neue "Nebenkriegsschauplätze" wie Blackout und die nächste Grippewelle bedient werden, steht aber auch außer Zweifel.

  • "Wir leben in einem zivilisierten Land, da dauert ein Stromausfall nicht länger als ein Gewitter"


    ...hübsch, aber leider zu kurz gedacht. Wir leben im Pfälzer Wald und es kam schon mehrfach vor, daß bei einem Gewitter Bäume die Stromleitung fürs Dorf lahmgelegt haben, das ging manchmal länger als ein zwei Stunden. Während ich mir also hinterm Haus gemütlich meinen Espresso am offenen Feuer gekocht habe, haben die Nachbarn nicht mal ihre elektrischen Fensterrollos hochmachen können - dann bleibts halt dunkel.:pfeifender:

    Oder, ich erinnere mich noch an den Sturm Lothar, der im Schwarzwald diverse Stromleitungen lahmgelegt hat, da gabs zwei Tage keinen Strom und das Weihnachtsmenü wurde auf dem Holzherd gekocht.

    Vorsorgen is besser als heulen!

    Bei uns sind die Lager voll, ich kann mehrere Wochen aus dem Vorrat kochen und mit dem, was die Natur so hergibt.