"Blackout" geistert durch die Gazetten..

  • leider hat mein sohn beim umbau schornsteine zugeschüttet. also keine möglichkeit einen holzofen anzuschließen..

    habe 30 jahre und länger nur mit holz geheizt. kenne mich also aus.

    Wenn Platz und Geld kein Problem sind, würde ich trotzdem einen Notfall-Holzofen oder Werkstattofen anschaffen.

    Dazu passendes Ofenrohr und Heizmaterial einlagern, Anzündzeug auch dazu.

    In einer Krise interessiert es irgendwann nicht mehr, ob da irgendwo ein Öfchen steht und das Ofenrohr provisorisch durch eine Öffnung in der Wand nach außen führt.


    Göga hat nach ausrangierter kaputter Kochmaschine und unserem alten Standgasherd nun noch einen kleinen Werkstattofen in seiner Bastel-Garage^^

    Ofenrohr bis an die von der Kochmaschine vorhandene Öffnung im Glas des Fensters/Oberlicht, der letzte Meter nach außen wird nur bei Bedarf eingesetzt (abends) und früh wieder abgebaut - wo kein Kläger, da kein Richter.

  • Heizen in Deutschland wird ab 1. Januar aus der Ferne überwacht


    Alle neu installierten Heizungszähler müssen künftig aus der Ferne ablesbar sein, vorhandene Geräte haben eine Gnadenfrist. So will es die neue Heizkostenverordnung.


    • Wie die digitale Überwachung der heizenden Bevölkerung gerechtfertigt wird
    • Wer den Einbau der neuen Technik bezahlen muss
    • Wie die Fernablese auch für Wärme und Wasser bereits vorbereitet wird

    Rest leider hinter Bezahlschranke.


    In France werden 2022 die Wasserzähler umgestellt. Strom ist schon lange durch.

    "Erst wenn der letzte Laden geschlossen, das letzte Buch geschreddert, der letzte Bargeldschein verbrannt wurde,

    werdet ihr feststellen, dass man Freiheit nicht digitalisieren kann." (Ken Jebsen)




  • Wenn´s wirklich nicht anders geht, dann stellen wir das Pflegebett mit Tochter eben ins Wohnzimmer, das von einem Kachelofen geheizt werden kann. Große Feiern mit Gästen werden dann wohl kaum stattfinden und Platz am Esstisch ist dann immer noch für 14 Personen. (derzeit gesamte Familie mit Anhang). Hat ja 33m². Und wir schlafen auch so ohne Heizung.

    Körperpflege geschieht dann auch im Warmen und die Badewanne muss halt warten. Hatten in meiner Kindheit anfangs..bis 10 Jahre... auch kein geheiztes Badezimmer, sondern nur eine mobile Blechbadewanne, die Samstags in die Küche neben den Herd gestellt, auf dem das Wasser erwärmt wurde. Herd zum Wasserkochen und auch große Töpfe(30l) sind eh in der Küche nebenan. Nur, das ist für mich derzeit noch keine Option. Ja, irgend so ein Gasofen mit Flasche geistert auch noch wo herum. Ist derzeit von wem ausgeborgt.

    vor 30 Jahren hatte ich im Wintergarten noch so einen Werkstattofen als Notofen ..mit Ofenrohr durch die Mauer stehen. Der Ofen ist weg, aber das Abzugsloch noch da, da steckt jetzt ein Lüfter drin.

    Was für mich wichtig ist, das sind geladene Powerbanken für meine Therapiegeräte, deren Programme via App am Handy laufen. Die Versorgung mit gesundem Wasser, die Toiletten/Abwasserfrage, deshalb habe ich die ausrangierten Toilettenstühle noch nicht entsorgt, sondern "inzwischen zweckentfremdet";) da könnte man bei längerer Dauer ein Plumpsklo im Garten über der alten Senkgrube schnell improvisieren. Aber da hätte Typhus und Cholera eh die halbe Bevölkerung schon dezimiert. Das ist Kopfkino, aber machbar.

    2 unserer Kinder leben mit ihrer Familie in krisensicheren Häusern 20 und 40 Minuten Gehweite querfeldein, (4 und 8KM/Strasse), der Jüngste in 40km....der kann das auch fußläufig oder mit Fahrrad bewältigen, wenn alles andere (Zug, Bus, Auto) ausfällt.

  • geld ist schon ein problem...

    platz wohl auch, denn durch familiäre veränderungen sind wir nicht mehr so schlagkräftig.

    an holz kommen wir immer noch heran,arbeitsmäßig.

    ich werde mal schauen, wo wir einen holzofen anschließen können.

    ich hatte schon einmal bei einer kaputten heizung im bauernhof mit einer kleinen brennhexe geheizt.das rohr mußte auch irgendwie nach draußen und wir haben mit einem ventilator die wärme verteilt.


    ich kann übrigens sehr gut organisieren. wir hatten in den 90ziger jahren einen bauernhof mit viel land gekauft ...waren aber keine landwirte.

    uns traf dann leider ein altes reichsgesetz, wonach "man" beim kauf von mehr als 2 ha land landwirt sein mußte.

    wir haben den prozeß gewonnen, jedoch mußten wir einen fast 1 jährigen baustopp einlegen und haben unsere bestellte heizung wieder abbestellt.


    wir waren ca. 20 jahre landwirte, leider hat mein ex andere pläne für unser geld gehabt.so ändert sich das leben, aber meinen großen erfahrungsfundus kann mir keiner nehmen.

  • Unser neuer Werkstattofen hat ca. 140,- € gekostet (ok, auch ne Hausnummer), bei der BHG - Bäuerliche Handelsgenossenschaft.

    Schmeißt reichlich Hitze mit wenig Brennmaterial (und ist ein "Fast-Allesfresser"), mindestens ein größerer Raum wird auf jeden Fall warm, das reicht doch erstmal in der Krise.

    Topf raufstellen und kochen ginge auch damit.

  • Wir "dürfen" ja mehr oder weniger häufig bei kleineren Blackouts "üben".

    Bisher sind wir immer damit klar gekommen.

    Ein Mal waren es 73 Stunden ohne Strom. Da fingen dann die Gefriergeräte an, so langsam abzutauen. Die Kühlschränke waren, obwohl wir sie nur öffneten, wenn es unbedingt sein musste, innen so warm wie die Räume, in denen sie standen. Das meiste vom Inhalt hatten wir da schon gegessen. Anschließend war Putzen angesagt.

    Glücklicherweise hatten wir nur sehr wenig Fisch eingefroren. Der war leicht angetaut und den bekamen die Hühner, denn da wollte ich kein Risiko eingehen.

    Dem Fleisch, dem Gemüse und den Backwaren hat es nichts ausgemacht, daß sie ganz leicht angetaut waren. Wir räumten das nach dem Abtauen und Putzen wieder ein und aßen es später nach und nach auf.

    Wir leben noch.

    Jetzt mit dem Generator haben auch die längeren Stromausfälle ihren Schrecken verloren.

    Wir haben nur im Wohnzimmer und der Bibliothek je einen Holzofen stehen.

    Im Schlafzimmer brauch ich es nicht warm und in der Küche auch nicht.

  • https://www.infranken.de/ueber…romversorgung-art-5329051


    Quote

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erklärt diesbezüglich, dass die Stromversorgung in Deutschland zu den sichersten in Europa zählt.

    Selten so gelacht :S


    Quote

    Erhöhtes Brandrisiko: Bei Stromausfall kann die unsachgemäße Benutzung von Heiz- und Lichtquellen zu Bränden führen. Auch der Einsatz von Kerzen sorgt für ein ehöhtes Brandrisiko.


    Die Leute sind schon ziemlich blöd geworden :rolleyes:


    Quote

    Einhergehend mit erneuerbaren Energien ist auch die E-Mobilität, die ebenfalls auf Strom angewiesen ist. Ist nicht genügend oder gar kein Strom vorhanden, bleiben E-Autos stehen. Was für Kopfschütteln sorgt, wird wohl ab dem Frühjahr 2022 in Großbritannien umgesetzt werden: Gibt es zu wenig oder keinen Strom, müssen E-Fahrzeuge tatsächlich stehen bleinen. Auch in Deutschland wurde schon über diese Maßnahme diskutiert.

    Abgewendet werden konnte sie laut Medienberichten nur, weil namhafte Autohersteller um den Abverkauf ihrer E-Fahrzeuge bangten.

    Dann ist es ja gut.

    Dann laden die halt ihre E-Autos an den nichtfunktionierenden Ladestationen :rolleyes:


    Quote

    Ein weiterer Faktor, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, sind erneuerbare Energien. Sie können nicht gleichmäßig Energie liefern, wieder entstehen Schwankungen im Stromnetz.

    Und hier widersprechen sie sich selber.

    Von wegen sicherstes Stomnetzt.


    Obwohl...........:/

    Die Stromnetze der anderen europäischen Länder könnten durchaus NOCH schlechter sein.


    Gute Nacht Europa.

    Der Letzte muss noch nicht mal das Licht ausmachen.

    Das geht von alleine aus.

  • ^^

    Ich grinse auch gerade^^

    Gestern unser Schorni hier, beim Quatschen mit Göga:

    Er hat auch ein bißchen Solar o.ä. (ich habe Göga nicht im Detail ausgefragt), dazu einen Batteriespeicher (immerhin, er schien doch ein wenig tiefer in die Materie eingestiegen zu sein).

    Hatte ausgerechnet, daß dieser Speicher abends, wenn aufgefüllt, über Nacht reichen müßte (Heizung, Kühlschrank etc. vermutlich). Als er letztens spaßeshalber nach 2 Stunden mal schaute, wie es mit seinem Speicher nun aussieht - da war der leer !!

    Da das ganze Ding ja mit der Energieversorgung konform geschaltet ist, hatten die

    (weil Bedarf) mal eben den Speicher "leergesaugt":D

    Wird ähnlich zugriffig sein wie diese Unzahl an Photovoltaik-Anlagen, die können sie ja wohl auch, wenn zuviel erzeugt wird und das Netz überlastet werden könnte, aus der Ferne lahmlegen (Entschädigungsvergütung gibts dann trotzdem, das ist ja das, was unseren Strompreis immer höher treibt).


    Seine Illusionen ist der Schorni nun erstmal los, bin mir aber ziemlich sicher, daß er in Richtung Aggregat etc. denkt.

    DENKEN zumindest tut er, was ja viele andere nicht machen.

  • https://ansage.org/mega-blacko…an-menetekel-fuer-europa/


    Quote

    Als Hauptgefahr für das gesamteuropäische Stromnetz muss allerdings vor allem die deutsche Energiewende – also den fast gleichzeitigen Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie ausgerechnet im energieintensivsten Hochindustrieland der EU – gesehen werden.


    Das kann doch sicherlich nicht wahr sein!

    Deutschland rettet doch das Weltklima!

    Das MUSS funktionieren.


    Quote

    Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) rät nicht von ungefähr allen Bürgern, sich für mindestens zehn bis vierzehn Tage mit dem Nötigsten einzudecken, um ohne Hilfe Dritter auskommen zu können. Dazu gehört ausreichend Trinkwasser, ein Feuerlöscher, dringend benötigte Medikamente, ein Erste-Hilfe-Set, ein batteriebetriebenes Radio, Konserven, einen Gaskocher und Kerzen. Auch wichtige Dokumente sollten griffbereit sein. Geier beklagt die Sorglosigkeit und Passivität der meisten Bürger. Auch Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen seien nur unzureichend auf einen umfassenden Stromausfall vorbereitet.


    Da hat man die Bürger doch bisher im Glauben gelassen, daß Menschen, die sich Vorräte anlegen und vorsorgen pöhse Hamsterer, Reichsbürger, Aluhutträger, Schwurbler und Nazis seien.

    Und nun DAS ??????

  • Wir hatten heute beim Spaziergang in unserer Kleinstadt ein nettes Gespräch mit einem Bekannten bez. Notstromaggregat.

    Lieber Mensch, aber von der Technik wenig Ahnung. Männe ist ja Elektrischer, also hat er nachgefragt.

    Ist schon ne Menge technische Naivität in der Bevölkerung, aber der hat wenigstens nachgefragt.

  • Notstromaggregat ist als kurze Überbrückung schon recht, man muss es aber auch vor dem Einsatz in Betrieb nehmen und dann bedienen können. Und 1x /Monat Probelauf. Dann will es auch gefüttert werden, also ist ein an den Verbrauch und die mögliche Dauer angepasster Treibstoffvorrat notwendig. Im Blackout wird man nicht mit dem leeren Kanister zur Tankstelle pilgern können.

    Wir werden uns für unsere Tochter jetzt dazu eine mobile Powerstation anschaffen, die auch per Solarmodul (2 so steckerfertige "Balkonkraftwerke" liefern bei Sonnenschein ja bereits ins Netz) aufgeladen werden können. Wenn ich allein daheim bin, ist es schwierig, wenn ich mal das Bett, dann den Mixer, dann vllt. den Hebelift und Rollstuhl betreiben muss. Dazu noch einige Therapiegeräte, die auch die "Steckdose" benötigen. Da brauch ich einen Riesentank! Die Waschmaschine ist für uns auch unverzichtbar. Da soll sich das Aggregat, das im Keller steht, halt um die TK, die Heizung, Wasserpumpe und die Beleuchtung kümmern.

    Das macht jetzt vllt. auch bei den explodierenden Strompreisen sogar Sinn, wenn diverse Geräte dann halt auf Sonnenrechnung betrieben werden können.

  • https://www.achgut.com/artikel…r_prepper#comment_entries


    Quote

    Grüne und Linke sind besonders staatsgläubig. Der Prepper ist ihr natürlicher Feind, weil er dem Staat misstraut und individuell für sich selbst vorsorgt. In Zeiten steigender Stromausfälle erscheinen Prepper jedoch plötzlich sehr vernünftig.


    Auch die Kommentare sind lesenswert.

  • „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“


    Paul Sethe, Gründungsherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, stellte dies 1965 fest. Er ergänzte seine Aussage so: „Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher.“ Seit 1965 hat sich die Lage verschärft, unter anderem durch die weitere Konzentration der Medien und die Kommerzialisierung der elektronischen Medien, also von Fernsehen und Hörfunk. Nicht 200 reiche Leute, viel weniger bestimmen heute die große Linie der Meinungsbildung. Sie gehören zusammen mit einigen Köpfen aus Finanzwirtschaft und Industrie und unseren sogenannten Verbündeten zu den politisch einflussreichen Personen und Gruppen. Von einer demokratischen Willensbildung kann schon lange keine Rede mehr sein. Aber das Bewusstsein um diese Misere ist offensichtlich seit Paul Sethes Erkenntnis nicht gewachsen. Zum Beispiel konnte man mit Erstaunen lesen, dass auch die Macher des vom Vorwurf des Landesverrats gepeinigten Mediums netzpolitik.org an die Freiheit der Medien im Westen glauben und diese gegen die in anderen Ländern, namentlich in Russland, herrschende Unfreiheit absetzen. Albrecht Müller.


    Zur Lage der Medien und der demokratischen Meinungsbildung – überall Oligarchen, die wir aus Gewohnheit so nicht nennen, und Entscheidungen zulasten der Mehrheit und zugunsten der Minderheit.

    "Erst wenn der letzte Laden geschlossen, das letzte Buch geschreddert, der letzte Bargeldschein verbrannt wurde,

    werdet ihr feststellen, dass man Freiheit nicht digitalisieren kann." (Ken Jebsen)




  • https://de.wikipedia.org/wiki/John_Swinton

    Quote

    Die Rede im Twilight Club 1883


    „So etwas wie eine unabhängige Presse gibt es in Amerika nicht, außer in abgelegenen Kleinstädten auf dem Land. Ihr seid alle Sklaven. Ihr wisst es und ich weiß es. Nicht ein einziger von euch wagt es, eine ehrliche Meinung auszudrücken. Wenn ihr sie zum Ausdruck brächtet, würdet ihr schon im Voraus wissen, dass sie niemals im Druck erscheinen würde. Ich bekomme 150 Dollar dafür bezahlt, dass ich ehrliche Meinungen aus der Zeitung heraushalte, mit der ich verbunden bin. Andere von euch bekommen ähnliche Gehälter um ähnliche Dinge zu tun. Wenn ich erlauben würde, dass in einer Ausgabe meiner Zeitung ehrliche Meinungen abgedruckt würden, wäre ich vor Ablauf von 24 Stunden wie Othello: Meine Anstellung wäre weg. Derjenige, der so verrückt wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, wäre auf der Straße um einen neuen Job zu suchen. Das Geschäft des Journalisten in New York ist es, die Wahrheit zu verdrehen, unverblümt zu lügen, sie zu pervertieren, zu schmähen, zu Füßen des Mammon zu katzbuckeln und das eigene Land und Volk für sein tägliches Brot zu verkaufen, oder, was dasselbe ist, für sein Gehalt. Ihr wisst es und ich weiß es; Was für ein Unsinn, einen Toast auf die ‚Unabhängigkeit der Presse‘ auszubringen! Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unser Leben, unsere Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.


    Nichts Neues unter der Sonne..