Vorsorgeuntersuchung

  • Da bin ich im August in meine jetzige Wohnung gezogen, habe mich pflichtbewußt umgemeldet und nur 2 Wochen später bekomme ich Post von meiner Krankenkasse, eine "Einladung" MIT Datum und Uhrzeit zur Mommographie, das Datum und die Uhrzeit habt man extra für mich reserviert. Das habe ich dann gleich in die Tonne gehauen und man glaubt es kaum eine Woche nach Ablauf des vorgesehenen Datum kam die 2.Einladung mit reserviertem Datum und Uhrzeit...aber auch der Einladung blieb ich fern :P

    Gestern bekam ich erneut Post von meiner KK , ein Prostpekt zur Darmkrebs-Früherkennung - Kennt ihr das Buch

    "Die Diagnosefalle-wie Gesunde zu Kranken gemacht werden von H.Gilbert Welch"


    Wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur Quelle, nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. :Yoga:

  • Ich gebe zu, ich mache kaum Vorsorgeuntersuchungen, weil ich selber sehr gut auf meinen Körper achte. Möchte da aber niemanden etwas dreinreden, das muss jeder für sich selber entscheiden. Man kann nicht alles untersuchen, sowie man sich nicht gegen alles versichern lassen kann und die Frage ist auch, wonach man suchen will/sollte und was man mit einem eventuell negativen Ergebnis anfängt. Eine gute Einstellung hat da der Ganzheitsmediziner Dr.med. Helmut B Retzek:


    https://ganzemedizin.at/adjuva…lung-mein-standpunkt-2019


    Wenn man durch Gene oder ungesunde Lebensweise besonders gefährdet ist, ist es vielleicht doch klug, sich untersuchen zu lassen. Ich lehne Schulmedizin nicht ab, wie ich auch keine Alternativen Methoden dazu ablehne, sondern alles nutze, wenn es mir plausibel erscheint - wer heilt, hat recht.

  • Ich bin übrigens 60 und habe meine Gebärmutter und meine Eierstöcke noch. Ein Freund, der seine Freundin wegen Gebärmutterkrebs in meinem Alter verloren hat, fragte mich, warum ich mich nicht vorsorglich ausräumen lasse.


    Ich hab ihn gefragt, ob er sich denn schon seine Prostata entfernen hat lassen, hat er natürlich nicht.

    Die Schulmedizin löst viele Probleme durch Entfernen, Durchtrennen und Wegschneiden, das sind für mich Notlösungen.

  • Ich möchte nicht missverstanden werden, selbstverständlich entscheidet jeder selbst ob er/sie/es (das muss gendergerecht sein) zur Vorsorge geht, so wie jeder auch selbst entscheidet ob er der Schulmedizin oder auch der Alternativen Medizin vertraut. Und selbstverständlich gibt es in der Schulmedizin sehr gute Arbeit ohne die schon so mancher wohl verstorbe wäre z.B. nach Unfällen, Schlaganfälle und und und

    Auch ich habe mich schon mehrfach in die Hände der Schulmedizin geben müssen, ich habe 1992 zwei TEP (TeilKnieprothesen) und 2019 ein Hüftgelenk bekommen, ohne die Schulmedizin wüßte ich da etwas fragend schauennicht was geworden wäre. Aber ansonsten bin ich doch sehr sketisch und habe es erfahren müssen wie die Schulmedizin sich ihre Patienten macht....Vorsorgeuntersungen,die mein Mann regelmäßig gemacht hat, dann fand man ein "Verdacht ! auf Karzinom" das war 2014 und 2016 schlief er in meinen Armen ein, ich habe ihn an diese "Vermutung, ein Verdacht auf Karzinom" verloren....der Arzt hat ihm eine Diagnose in einer unmöglichen Art an den Kopf geknallt....und er soll das so schnell wie möglich entfernen lassen,er lag nur eine Woche später auf dem OpTisch, seine Seele hatte einen Schock und nun die Op zu verkraften, nur wenige Monate nach der Op hatte er eine große Metastase in der Leber, die man operiert hat, man hatte ihn zwischen den Fingern und man lies ihn nicht mehr los und wenige Monate nach dieser Op hatte er Metastasen in der Lunge und trotz all unserer Hoffnung und allen nur denkbaren Kampf....ich musste ihn hergeben.

    Dazu sagen möchte ich, dass mein Mann vom ersten Tag an jegliche Chemotherapie abgelehnt hat, er hat bis 4 Wochen bevor er starb noch gearbeitet, aber die Angst und der Druck der Ärzte waren die Ursache für vieles. Nie wieder möchte ich soetwas jemals erleben müssen, niemals wieder.

    Wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur Quelle, nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. :Yoga:

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  • Das ist in meinen Augen eine sehr wichtige Überlegung dazu!

    die Frage ist auch, wonach man suchen will/sollte und was man mit einem eventuell negativen Ergebnis anfängt.

    Ich gehe zu keinen Vorsorgeuntersuchungen, passt nicht zu mir und ich weiß für mich, was ich mit einem "schlimmen" Befund tät ...


    Ich hatte bereits eine OP (ziemlich heftige Sache war das).

    Damals war ich es, die intuitiv die Diagnose stellte und die Ärzte so lange "sekierte", bis sie mich gründlich durchleuchteten und den Tumor entdeckten! Sie hatten eine andere Diagnose gestellt und hielten lange daran fest.

    Von dem her: ich für meinen Teil hab ein bisschen "den Glauben verloren" :Yoga: