Andauernder heiligen Krieg - Geschichte Palästina und Jerusalem

  • Ich hab etwas recherchiert und zusammengefasst, soweit es mir möglich ist, ohne Wertung.

    Allerdings nur mal bis zum ersten Weltkrieg, weil auch oft behauptet wird, es hätte nie ein Palästina gegeben.


    Andauernder heiligen Krieg - Palästina und Jerusalem

    (heutige Staaten Israel, Jordanien, Gazastreifen und Westjordanland)

    9000 v. Chr. gab es da eine Siedlung Jericho

    3300 v. Chr. die ersten sesshaften Einwohner des heutigen Israel, des biblischen Landes Kanaan waren Kanaaniter oder Kanaanäer, das sind die Vorfahren der heutigen Palästinenser

    1300 v. Chr. kamen die Hebräer (Israeliten) dazu. Diese lebten in Ägypten im Exil. Dort regierte ein Pharao, der sie als Sklaven hielt. Eines Tages soll Gott Mose erschienen sein und den Auftrag erteilt haben, die Israelis in das gelobte Land Kanaan zu führen.

    1100 v. Chr. kam es zur Landnahme mit Militärgewalt durch die Israeliten - das war das Ende von Kanaan

    1000 v. Chr. unter König Salomo bzw. Salomon war er der Erbauer des ersten jüdischen Tempels in Jerusalem und der dritte König in Israel nach Saul und seinem Vater David.

    587 v. Chr.: Eroberung von der Stadt Jerusalem unter dem babylonischen König Nebukadnezar, die Judäer wurden aus Jerusalem vertrieben, dabei wurde auch der 1. Salomonische Tempel zerstört, Hauptheiligtum des Königreichs Juda (eisenzeitliches Königtum im östlichen Mittelmeerraum in den Judäischen Bergen um Jerusalem). Seine Gründung geht nach biblischer Darstellung auf König David zurück.

    Der Tempelberg am Berg Morija, wo König Salomon  Abraham befahl, seinen Sohn Isaak zu opfern.

    515 v. Chr. wurde der zweite Tempel unter dem persischen Statthalter Serubbabel gebaut, er war das Hauptheiligtum der aus dem Exil zurückgekehrten Judäer.

    Der Name Palästina (lateinische Landesbezeichnung Palaestina) für das Gebiet geht auf die seit Herodot (5. Jahrhundert v. Chr.) bezeugte griechische Form Palaistinē zurück.

    Seevölker Philister verschmolzen mit den Bewohnern des Hinterlandes.

    In der ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. entstandenen jüdisch-griechischen Bibelübersetzung, taucht der Name jedoch nicht auf, sondern Kanaan und Judäa. Als Philister werden Andersstämmige und ab ca. 100 n. Chr. werden die Bewohner dieser Gegend Palästiner genannt.

    63 v. Chr. bis etwa 634 n. Chr. Römisches Reich:

    Der römische Kaiser Augustus übertrug das ehemalige Philisterland dem jüdischern König Herodes (Klientelkönig Roms), Rivale und Verfolger des neugeborenen Jesus von Nazareth, der es seiner Schwester Salome gab, die daraus eine jüdische Küstenprovinz machte. Herodes erweiterte den zweiten Tempel - Herodianischer Tempel.


    Nach drei Aufständen der Bevölkerung 132 - 135 benannte der römische Kaiser Hadrian den Namen Judäa in Syria Palaestina um, zerstörte Jerusalem und baute es als Aelia Capitolina wieder auf, damit es vergessen wird. Dabei wurde auch der zweite Tempel zerstört.

    636 wurde das Gebiet von muslimischen Herrschern erobert.
    638 wurde auch Jerusalem von Muslimen erobert.

    691 errichteten Muslime auf dem Tempelberg den Felsendom.

    Seit dieser Zeit gibt es neben einer jüdischen und einer christlichen auch eine muslimische Präsenz in Palästina.

    Der Wiederaufbau des Tempels König Salomon ist das Ziel vieler Religionen und Geheimgesellschaften.


    1099 bis 1291 eroberten christliche Kreuzfahrer das Gebiet und nannten es Königreich Jerusalem, dabei dienten Tempelritter als Söldner und erlangten Reichtum und Ruhm.


    Tempelritter waren Pioniere, in der frühen Form des Bankwesens, sie bauten Kathedralen, hatten Weinberge unf Bauernhöfe, kauften Land in ganz Europa und Nahen Osten, besaßen auch Zypern, hatten eine Schiffsflotte für den Krieg und das Import - Export Geschäft.


    1291 bis 1516 ägyptischen Mamluken herrschen über ganz Palästina

    Freitag 13. 0ktober 1307 lässt König Philipp IV. (der Schöne) von Frankreich, der stark verschuldet bei den Templern ist, 2000 Mitglieder des Templerordens verhaften und ihre Güter beschlagnahmen. Als Vorwand dienen Gerüchte über Ketzereien abartige Geheimrituale und Sodomie (Homosexualität). Viele Tempelritter landeten auf dem Scheiterhaufen und der Orden wurde aufgelöst. Außerdem wurde dem Ritterorden zum Vorwurf gemacht, dass er seiner eigentlichen Aufgabe nicht mehr nachkam, Muslime zu ermorden und das himmlische Jerusalem für die Christen zurückzuerobern.

    1516 bis 1918 bis zum Ausbruch den 1. Weltkrieges war Palästina Teil des Osmanischen Reiches. Es gab drei Bezirke Syrien, Jerusalem und Beirut ( Libanon und Galiläa)

    1918 - Durch den Sieg der Briten im ersten Weltkrieg wurden sie Herrscher über das Gebiet


    Vielleicht kann es jemand noch erweitern oder verbessern. Es geht mir nicht um Schuld, sondern nur um zu verstehen. Mir ist klar, dass Kriege immer von Eliten gemacht werden.

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

  • Reese Report - Der Heilige Krieg - die Ursprünge von Freitag, dem 13.

    Die religiös-okkulte Agenda zum Wiederaufbau des Tempels von Salomon.

    dazu auch ein informatives Video

    Reese Report - Der Heilige Krieg - die Ursprünge von Freitag, dem 13.
    Reese Report - Der Heilige Krieg - die Ursprünge von Freitag, dem 13. Die religiös-okkulte Agenda zum Wiederaufbau des Tempels von Salomon.…
    www.bitchute.com

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

  • Reese Report - Der Heilige Krieg - die Ursprünge von Freitag, dem 13.

    Die religiös-okkulte Agenda zum Wiederaufbau des Tempels von Salomon.

    dazu auch ein informatives Video

    https://www.bitchute.com/video/bDkXm0vAuRRa/

    Zum "Aufbau des Tempels" gibt es mit Madonnas Auftritt ein schauriges Video vom Song Contest in Tel Aviv 2019... da ist alles erklärt!

    So ist es gut, so ist es recht.

    Niemandes Herr, Niemandes Knecht

  • Ein, wie ich finde, sehr gut geschriebener Artikel zur Geschichte "Palästinas":

    Aber ein Widerspruch " Das Land, das es nicht gab", denn er schreibt selbst:

    "Die Ägypter nannten diese Region Peleset, die Griechen Palaistine oder Philistia nach den, aus der Bibel bekannten, Philistern, die an den Küsten dieser Region siedelten, während im Rest der Region über ein Dutzend anderer Stämme lebten. Die ursprünglichen Philister waren noch nicht einmal Semiten, sondern Ägäer."

    Ist doch dasselbe, nur in einer anderen Sprache.

    3300 v. Chr. verschmolzen die Seevölker Philister mit den Bewohnern des Hinterlandes Kanaan, das waren Kanaaniter oder Kanaanäer, das sind die Vorfahren der heutigen Palästinenser.

    Ab ca. 100 n. Chr. werden die Bewohner dieser Gegend Palästiner genannt. Der Name Palästina (lateinische Landesbezeichnung Palaestina) für das Gebiet geht auf die seit Herodot (5. Jahrhundert v. Chr.) bezeugte griechische Form Palaistinē zurück.

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

  • Dann schreibt er noch:

    "Wer allerdings bereits zu Zeiten Ramses I. in dieser Region lebte, waren die 12 Stämme Israels."

    Die 12 Stämme Israels ergeben sich aus den 12 Söhnen von Jakob, der Sohn von Abraham, der ca. 2000 v.Chr. in Ur geboren wurde, einer Stadt im heutigen Irak, 1300 km entfernt von Jerusalem.

    Gott erscheint einst Abraham und befiehlt ihm, seine Heimat zu verlassen. So beginnt die Wanderung Abrahams in das Gelobte Land Kanaan, wo sie den Rest ihres Lebens als Fremde in Zelten wohnten.


    Der Sohn von Abraham war Isaak und der zeugte Jakob. Gott erscheint Jakob und kämpft mit ihm einen harten Ringkampf.

    Doch Jakob gibt nicht auf und Gott gibt ihm anschließend einen neuen Namen: Er nennt ihn Israel, was soviel heißt wie "der, der mit Gott gerungen hat".

    Jakob zeugt zwölf Söhne, die Begründer der Stämme Israels.

    Unter ihnen ist Josef, der von seinen Brüdern nach Ägypten als Sklave verkauft wird. Sein Sohn Ismael wird zum Stammvater der Muslime. Der Prophet Moses führte die Israeliten dann aus der Gefangenschaft von Ägypten ins gelobte Land, das war etwa 1300 v. Chr., 200 Jahre später eroberten sie dann kriegerisch das Land.

    587 v. Chr. im Babylonischen Reich wurden die Juden wieder vertrieben, dabei wurde auch der 1. Salomonische Tempel zerstört.

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

  • Was noch sehr interessant ist:

    Gottes Bund mit Abraham

    Gott erscheint Abraham mehrmals und macht große Versprechungen:

    Seine Nachkommen sollen so zahlreich sein wie die Staubkörner auf der Erde und die Sterne am Firmament.

    Gott schließt einen Bund mit Abraham. Dieser soll seinem neuen Gott treu sein, ebenso seine Nachkommen.

    Als Zeichen des Bundes zwischen Abraham und Gott, als Beleg für den Glauben an den einen Gott, soll Abraham seine Nachkommen beschneiden lassen. Im Gegenzug wird Gott dafür sorgen, dass Abrahams Sippe nicht untergehen wird, sondern sogar einmal ein ganzes Volk werden wird.

    Das würde ja bedeuten, dass Juden und Moslems eins sein werden, sind ja beide beschnitten und Nachfolger von Abraham.

    Warum genau lassen sich Christen nicht beschneiden, wenn sie auch Nachfolger von Abraham sind, Jesus war doch auch Jude.

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

  • Aber ein Widerspruch " Das Land, das es nicht gab", denn er schreibt selbst:

    "Die Ägypter nannten diese Region Peleset, die Griechen Palaistine oder Philistia nach den, aus der Bibel bekannten, Philistern, die an den Küsten dieser Region siedelten, während im Rest der Region über ein Dutzend anderer Stämme lebten. Die ursprünglichen Philister waren noch nicht einmal Semiten, sondern Ägäer."

    Ich verstehe das so, daß es zu der damaligen Zeit kein Land/keinen Staat Palästina gab, sondern der Landstrich so genannt wurde.

    Ab wann überhaupt gab es dort so etwas wie "Staatsgebilde"? :/

    "Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten.
    Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken

  • Ich verstehe das so, daß es zu der damaligen Zeit kein Land/keinen Staat Palästina gab, sondern der Landstrich so genannt wurde.

    Ab wann überhaupt gab es dort so etwas wie "Staatsgebilde"? :/

    das sagt man heute so als Ausrede, weil man mit "politisch" meint, was die Allgemeinheit anerkennt, NATO, UNO und die ganzen anderen Vereine. Den Staat "Israel" hat man nach dem 2. Weltkrieg einfach so mitten in das arabische Gebiet reingesetzt, die Einheimischen vertrieben, das war dann ein "Staatsgebilde" - ein anerkannter Staat. "Mächtige" entscheiden das. So hat man in den USA auch den Indianern einfach ihr Land weggenommen und in Australien den Aborigines - sie hatten auch kein ordentliches Staatsgebilde.Wenn in Afrika politische Führer nicht spuren, werden die Führer auch einfach beseitigt, hat man bei Corona gesehen - sie sind dann einfach Diktatoren....

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

  • Den Staat "Israel" hat man nach dem 2. Weltkrieg einfach so mitten in das arabische Gebiet reingesetzt,

    Das ist alles sehr verzwickt.

    Der Anfang war die Balfour Deklaration, im 1. WK

    Quote

    In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich Großbritannien einverstanden mit dem 1897 festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Namensgeber war der damalige britische Außenminister Arthur James Balfour.

    Wieso die Briten im 1. WK Plästina zur "nationalen Heimstätte" der Juden erklärten, obwohl es ihnen gar nicht "gehörte", weil damals Teil des osmanischen Reiches, wird hier behnadelt

    YT

    Quote

    Benjamin H Freedman Rede im Willard Hotel im Jahre 1961 deu Synchronfassung

    Was hier auch angerissen wird, und auch der Iran ständig behauptet, die meisten Israeli sollen keine Semiten sein, sondern konvertierte Khasaren aus dem Raum der heutigen Ukraine, die nie Vorfahren im Orient hatten. Genauso gut könnten katholische Polen Ansprüche auf das "heilige Land" erheben.

    Ein Minenfeld, das man besser nicht betritt.

  • Zumindest ist es immer schädlich, wenn sich "Außenstehende" einmischen.

    Die Sorben hier in der Lausitz hatten NIE einen eigenen Staat!

    Daher ja auch meine "Eselsbrücke" wegen Nationalität und Staatsangehörigkeit:

    Staatsangehörigkeit: DDR, Nationalität: sorbisch

    Staatsangehörigkeit: BRD, Nationalität sorbisch
    (ich bin allerdings deutsch mit teilweise sorbischen/wendischen Vorfahren)

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    Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken

  • Was hier auch angerissen wird, und auch der Iran ständig behauptet, die meisten Israeli sollen keine Semiten sein, sondern konvertierte Khasaren aus dem Raum der heutigen Ukraine, die nie Vorfahren im Orient hatten. Genauso gut könnten katholische Polen Ansprüche auf das "heilige Land" erheben.

    Dazu gibt es einen sehr guten Beitrag aus 3sat, kaum noch auffindbar

    "Die Erfindung des Jüdischen Volkes

    Aus dem Land vertrieben, in der Welt verstreut, und eine späte Rückkehr in die Heimat 2000 Jahre später: Etwa so verstehen viele Israeli ihre Geschichte.
    Doch der israelische Historiker Shlomo Sand demontiert diese Auffassung.

    Da war keine Vertreibung, da war kein Exodus - und ein jüdisches Volk gibt es auch nicht.
    Stattdessen waren jene Menschen, die Israel einst aufbauten, Nachkommen eines skythisch-türkischen Volkes: die Chasaren. Sie waren blond/rothaarige Kriegernomaden aus Zentralasien.

    Später im 7. Jh. gründeten sie ein Khaganat im nördlichen Kaukasus.
    Ab dem 8. bis frühen 9. Jahrhundert wurde die jüdische Religion zur wichtigsten Religion im Reich. Ihre türkischsprachigen Nachfahren migrierten in die Ukraine, nach Russland, Polen, Deutschland und Ungarn."

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    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

  • Hier auch das Video, wovon Lysi oben schreibt, wo der Jude Benjamin Freedman erklärt, dass ihnen Palästina versprochen wurde, wenn die USA in den 1. Weltkrieg eintritt .... in einer Zeit, als man ihn schon beenden und Frieden schließen wollte.

    Benjamin Freedman Rede im Willard Hotel 1961 Synchronfassung Deutsch : Benjamin Freedman : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive
    Als Sohn seiner jüdischen Eltern Maurice Friedman und Annie Kaufmann ursprünglich in die jüdische Gemeinde New Yorks eingebunden, überwarf sich Freedman...
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    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)