Jesus der Esoteriker

  • Guten Morgen zusammen,


    ich möchte mich auch noch mal zum Thema einbringen.


    Ich denke es gibt einen großen Unterschied vom Christ Sein zu all den anderen Religionen.

    Wer an den Herrn Jesus glaubt, seine Sünden bereut, muss nichts anderes tun um zu Gott zu gelangen, sondern muss nur annehmen, dass der Herr Jesu stellvertretend für ihn alle Sünden auf sich genommen hat. Allein auf diese Weise haben wir den Status vor Gott als hätten wir niemals eine Sünde getan, er sieht uns als Gerechte an. Wer dies glaubt ist ein Christ. Wir brauchen keine vorbestimmten Rituale machen oder spezielle Gebete aufzusagen um gerecht zu werden. Wir dürfen direkt zum Herrn sprechen und ihm danken. Sobald jemand diesen Schritt getan hat kann ihn niemand mehr aus Gottes Händen reißen.


    Es gibt auch christliche Religionen, die durch irgendwelche Rituale versuchen ihre Sünden zu vergelten, hohe Kollekte oder Beichte, das alles kann uns nicht von Sünde befreien. Das wären religiöse Handlungen, die das Gewissen beruhigen, wie das in allen Religionen, auch der Kirche der Fall ist.


    Darum sagen viele Christen, sie hätten keine Religion, da Religion immer was mit Werken zu tun hat. Der Glaube an Jesus Christus ist demnach kein Werk sondern eine Gnadengabe. Ein wahrer Christ ist demnach nicht religiös sondern nur gläubig.

    Ein Christ wird sich auf keinen Glaubenskrieg einlassen, da er tief glaubt und sich an keinen weltlichen Kämpfen beteiligen wird.

    Hier im Thread wird Christentum und Kirche vermischt, wie das von vielen so gedacht wird, das gehört für mich nicht zusammen, für die Welt oft schon.

  • Wer an den Herrn Jesus glaubt, seine Sünden bereut, muss nichts anderes tun um zu Gott zu gelangen, sondern muss nur annehmen, dass der Herr Jesu stellvertretend für ihn alle Sünden auf sich genommen hat. Allein auf diese Weise haben wir den Status vor Gott als hätten wir niemals eine Sünde getan, er sieht uns als Gerechte an. Wer dies glaubt ist ein Christ....

    Das gefällt mir nicht, ich möchte nicht, dass jemand anderer für meine Sünden aufkommt, das mache ich schon selber.

    Wenn es einen Gott gibt, passt das schon, wenn nicht, würde ich trotzdem so leben, wie ich es für richtig halte, ich hab ein Gewissen, das mir sagt, was richtig für mich ist und wenn ich Fehler mache, möchte ich selber dafür einstehen.


    Eventuell hat man mit solchen Worten Menschen in den Krieg geschickt um Ungläubige zu bekehren, wer weiß das schon mit Sicherheit. Ich war nicht dabei, wie die Bibel geschrieben und übersetzt worden ist - Menschenwerk eben.


    Aber ich respektiere selbstverständlich deinen Glauben, wie ich auch andere Glaubensrichtungen respektiere, solange man mich nicht mit dem Messer in der Hand bekehren, ein Kreuz umhängen oder ein Kopftuch aufsetzen will.

  • Mara, obwohl ich Deine Ansichten in keiner Weise teile, spüre ich Deine Aufrichtigkeit und kann erkennen, dass Du nicht dogmatisch Menschen , die Deine Ansichten nicht teilen, verurteilst. Und das ist eher selten bei Christen, die ihren Glauben über alles stellen.


    Für mich ist Glauben eher von Angst bestimmt. Der Gläubige will nicht suchen, deshalb glaubt er. Glaubensinhalte können ganz verschiedene Dinge sein, einer glaubt der Bibel, der andere einem Guru, der dritte vielleicht seinem Vater.....


    Der Gläubige will erlöst, gerettet werden. Er ist immer auf der Suche nach einem Messias- und zwar in JEDER Religion. Er braucht einen Retter, er fühlt sich schuldig und begehrt die Absolution.


    Aber ich denke so wie Kaulli, k e i n e r kann einen retten, das ist meiner Ansicht nach auch gar nicht nötig, denn wir sind Wesen mit einem göttlichen Kern, die hier auf der Erde eine Erfahrung machen, welche uns befähigt, daraus zu lernen und weiterzuschreiten.


    Sophie

  • Glaube hat für mich nichts mit Angst zu tun, sondern mit Freiheit, Kraft, Barmherzigkeit und Liebe.

    Ich habe mich freiwillig für den Glauben an den Herrn entschieden.

    Ich glaube an die Auferstehung im Reich des Herrn und für mich macht das einen großen Sinn, da ich tief

    in mir weiß, dass es so sein wird.


    Jeder hat die Freiheit zu glauben oder denken was er möchte und was ihm gefällt.

    An eine Wiedergeburt oder an ein Weiterschreiten aufgrund der Lebenserfahrungen, glaube ich nicht,

    das sind für mich Vorstellungen von der Welt, die sie sich selbst erschaffen hat.


    Auf die Sünden wollte ich noch eingehen, da Kaulli oben geschrieben hat, dass sie für ihre selber aufkommt.

    Meine Verfehlungen gleiche ich selbstverständlich auch selbst aus und stehe dafür grade bzw. entschuldige mich oder glätte es aus, soweit mir das möglich ist, in der Welt.


    Alles Gute euch auf eurem Glaubensweg

    wünscht Mara

  • Das ist eine sehr hypothetische Frage: wahrscheinlich dem entsprechenden Land zugeordnet.

    eben, die meisten glauben an die Religion, die ihnen beigebracht wurde und das hat dann eben nicht nur mit Freiwilligkeit zu tun. Aber trotzdem respektiere ich verschiedene Religionen, gerade weil sie Erziehung und Kultur sind und sich keiner ausgesucht hat, wo er hineingeboren wurde.

    Ich sehe solche Themen mit etwas provozierendem Text als Bewährungsprobe für das Forum. Es ist eine Übung, Toleranz zu zeigen und andere Meinungen zu respektieren. Wären wir alle immerzu einer Meinung, bräuchten wir hier ja nicht zu schreiben. Es wäre langweilig, wenn wie in anderen Foren nur bestimmte Meinungen zugelassen würden, in einem Veganen Forum nur Veganer und in einem Schulmedizinischen Forum nur schulmedizinisches Denken und in einem Esoterischen Forum nur Esoterik. Alles, was nicht verboten oder menschenfeindlich ist, soll Platz haben!


    Es geht doch darum, auch andere Meinungen anzuhören und wenn man mag, davon etwas anzunehmen und zu lernen oder auch bei der eigenen Meinung zu bleiben.

  • Mara, was denkst du, würdest du glauben, wärest du in der Türkei, Saudi Arabien oder Indien geboren ?

    Das weiß ich nicht Kaulli, evtl. wäre ich eine Muslimin;

    so Gott will hätte er mich auf den Weg zu ihm geführt.


    Wir haben einige Perser in der Gemeinde, Iraner sozusagen, ehemalige Moslems, die zu Christen wurden und geflohen sind aus ihrem Land, wg. der Christenverfolgung. Der Islam hat große Angst vor Gottgläubigen, dort wo mal Gott seine Spur hinterlassen hat, bringt sie keiner mehr raus. Das ist ihnen sehr wohl bewusst. Es gibt etliche moslemische Länder, da dürfen Missionare überhaut nicht einreisen aus diesem Grund.

    eben, die meisten glauben an die Religion, die ihnen beigebracht wurde und das hat dann eben nicht nur mit Freiwilligkeit zu tun. Aber trotzdem respektiere ich verschiedene Religionen, gerade weil sie Erziehung und Kultur sind und sich keiner ausgesucht hat, wo er hineingeboren wurde.

    Ich bin als Katholikin hineingeboren,

    da hast du durchaus Recht Kaulli, das war bereits die Richtung.

    Von Kind an war mir bereits klar, dass mit dieser katholischen Kirche was nicht stimmen kann für mich, da war vieles im Widerspruch aus meiner Sicht. so hatte ich meinen Glauben an den Herrn mit mir selbst gelebt, alleine für mich und mit ihm.

    Bin aus der katholischen Kirche ausgetreten und seit einiger Zeit bin ich in unserer Gemeinde, freie Christen, keine Kirche, so wie ich es bereits Jahrzehnte zuvor gelebt hatte und nun zusammen mit anderen.


    Quote

    Es geht doch darum, auch andere Meinungen anzuhören und wenn man mag, davon etwas anzunehmen und zu lernen oder auch bei der eigenen Meinung zu bleiben.


    So soll es sein, ich finde das gut!


    Grüße von Mara