Arbeitswelt - neue Modelle

  • Es ist mehr als genug für alle da, und wenn man an den entsprechenden Schrauben dreht, kann man locker alle versorgen.

    naja, wie haben keinen Kommunismus und man kann andere, die das Geld haben, nicht einfach enteignen.

    Ich hätte auch keine Freude, wenn ich in meinem Haus andere aufnehmen und versorgen müsste, die weniger als ich haben.

    Sorry, ich bin auch Egoist, ich erwarte aber auch nicht, dass andere für mich sorgen, sondern ein System, das funktioniert.


    Eine Freundin sagte mal zu mir, sie finde, Wohlhabende sollten ihren Reichtum teilen müssen. Ich hab ihr gesagt, sie soll sich einen Obdachlosen suchen und damit anfangen. Sie hat mich, glaube ich zumindest, nicht verstanden, zumindest hat sie so dreingesehen.

  • naja, wie haben keinen Kommunismus und man kann andere, die das Geld haben, nicht einfach enteignen.

    Man muss ja niemand was wegnehmen, und wenn man jeden Monat Milliarden für die Casinobängster aus der Luft herbeizaubert, warum nicht für reale Menschen.

    Wobei ich glaube, dass nach einem Reset das neue Spiel andere Regeln haben wird, ans unendliche Wachstum glauben ohnehin nur mehr Idioten und Ökonomen.

  • Man muss ja niemand was wegnehmen, und wenn man jeden Monat Milliarden für die Casinobängster aus der Luft herbeizaubert, warum nicht für reale Menschen.

    Wenn man für alle Geld herzaubert, verliert Geld den Wert, denke ich zumindest.

    Wobei ich glaube, dass nach einem Reset das neue Spiel andere Regeln haben wird, ans unendliche Wachstum glauben ohnehin nur mehr Idioten und Ökonomen.

    Ich glaube auch nicht an unendliches Wachstum, sondern dass eine Generation zu den Verlierern gehören wird, es ist nicht schwer zu erraten, wer das sein kann, danach beginnt das Spiel von vorne.

  • Wenn man für alle Geld herzaubert, verliert Geld den Wert, denke ich zumindest.

    Hat doch jetzt schon niemand mehr einen Überblick, wo sich all die Fantastilliaren rumtreiben.


    - "danach beginnt das Spiel von vorne."


    Das glaube ich nicht. Dieses Beklausystem ist einfach intellektuell nicht mehr haltbar, wobei ich dem ins Auge gefasstem "grünen Banking" noch weniger abgewinnen kann. Mal sehen.


    OT

    Die Zitierfunktion zickt bei mir rum. "Zitiat einfügen" erlischt einfach wieder, reine Glücksache, obs was tut.

    Dabei hab ich nen nagelneues Läppi und ebenso neue Maus.

  • Wie soll man das ändern und wer kann das ändern?

    Ah, jetzt gehts grad wieder.


    Ich glaube, es wird für den Aussenhandel eine Basketwährung benützt werden, die es eh schon gibt (SDR - special drawing right), die nirgends Landeswährung ist, und andererseits Lokalwährungen, die eine wie immer geartete Deckung aufweisen.

    Das derzeitige Luftgeld wird so nicht überleben, und es ist nicht schade drum.

  • Das derzeitige Luftgeld wird so nicht überleben, und es ist nicht schade drum.

    Es ist tatsächlich Luftgeld, das denke ich auch, ich weiß nur nicht, was ich selber daran ändern kann, deshalb beschäftige ich mich lieber mit Ernährung und Gesundheit. Da kenne ich mich aus, zumindest mehr als bei Wirtschaft und Politik, obwohl mich das auch interessiert, gehört ja zum Leben.

    Über Wirtschaft hab ich insofern eine Ahnung, weil ich selber einen eigenen Betrieb aufgebaut, geführt, Personal angestellt hatte und Geld erwirtschaften musste, damit ich Löhne, Steuern u.a. Unkosten bezahlen konnte.

    Politiker, die das Sagen haben, haben diese Erfahrung selber selten gemacht.

  • Ich sprach doch gestern von einer neuen Rentenart, die Volker Pispers so anschaulich erklärte. Hier der Link dazu. Nur 5 Minuten ! Es geht in witziger Weise - sehr anschaulich um das umlagefinanzierte Rentensystem.



    Sophie

  • Ja,Volker Pispers und Georg Schramm. Die haben noch richtig ausgeteilt damals. Leider machen sie wohl nichts mehr in dieser Richtung.


    Heute lacht man über Comedians, die empfehlen, Sachsen mit Napalm zu bombardieren. :thumbdown:

  • Heute lacht man über Comedians, die empfehlen, Sachsen mit Napalm zu bombardieren.

    ähh, und was soll das für die Rente bringen? :P


    ich rechne mittlerweile mit so etwa 300 Euro Rente oder auch überhaupt nix

    aber das geht auch irgendwie, kenn einige Leute die sich durchbringen auf kreative Art


    klar, mit dem heut durchschnittlichen Ausgabenniveau gehts nicht,

    aber mit eigener Hütte, eigenem Garten und möglichst wenig Drang zu konsumorientierter Ersatzbefriedigung für was auch immer gehts durchaus gut.....

  • Das Herstellen der Lohngerechtigkeit wäre doch schon ein Schritt in die

    richtige Richtung.


    Frauen in Aufsichtsräten sind ja nett, aber das betrifft wohl die

    wenigsten Arbeitnehmer.


    Gruß Hannah

    Konzentriere dich in deinem kurzen Leben auf wesentliche Dinge und lebe mit dir und der Welt in Harmonie. (Seneca)

  • Das Herstellen der Lohngerechtigkeit wäre doch schon ein Schritt in die

    richtige Richtung...

    Ja, das stimmt, aber dazu bräuchte ein Arbeitgeber auch die Sicherheit, immer dieselbe Leistung zu bekommen.

    Man sollte das einmal von der anderen Seite betrachten, ein kleines Beispiel:


    Sagen wir, du bist eine Frau und hast ein kleines Restaurant gepachtet, bedienst selber die Gäste und für die Küche suchst du einen Koch oder eine Köchin? Wenn beide gleich viel verlangen und das gleiche können, nimmst du vermutlich den Mann, weil die junge Dame schwanger werden könnte oder wenn sie schon Kinder hat, nicht so flexibel ist, Kinder können plötzlich erkranken, .... bei Schwangerschaft musst du für sie die schweren Töpfe heben und die Kartoffel und Zwiebel in den Kühlraum tragen, sie muss um 22Uhr zu arbeiten aufhören und du kochst dann selber und bedienst gleichzeitig?

    Was, wenn du selber schwanger bist? Mir ist das passiert, ich hatte dann keinen Mutterschutz, weil seinerzeit Unternehmerinnen davon ausgenommen waren, ich war also froh, einen Koch zu haben, der mir die Bierkisten getragen hat.

    Um solche Forderungen umsetzen zu können, muss der Staat die "Ungleichheiten" ausgleichen, indem er Firmen finanziell unterstützt, wenn Arbeitnehmerinnen schwanger werden oder wegen Krankheit ausfallen und zwar zu 100% und nicht mit Almosen. Der Dienstgeber kann doch nicht für alles aufkommen, was eigentlich Aufgaben des Staates sind.



    In Groß- oder Staatsbetrieben ist das natürlich kein Problem, die bekommen einfach Subventionen, wenn das Geld nicht reicht.